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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nachtflohmarkt im Mai am Ledenhof
 
Nachtflohmarkt zieht zum Ledenhof
Zwischenüberschrift:
Vorab-Standbuchung ja oder nein?
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Am ersten Samstag im Mai wird der Osnabrücker Nachtflohmarkt erstmals nicht in der Großen Straße, sondern am Ledenhof stattfinden. Am Dienstag entscheidet der Rat, ob es auch eine Online-Standvergabe im Vorfeld geben wird.

Osnabrück. Im Mai findet der Osnabrücker Nachtflohmarkt erstmals am Ledenhof statt. Ob es dabei eine Vorab-Platzvergabe geben wird, entscheidet am Dienstag, 30. Januar, der Rat.

Es könnte noch knapp werden. Im jüngsten Ausschuss für Feuerwehr und Ordnung setzten sich CDU und FDP durch. Sie sind gegen eine Standbuchung im Vorfeld. SPD und Grüne sind dafür und unterlagen mit einer Stimme weniger. Die übrigen Fraktionen werden im Rat am Dienstag den Ausschlag geben.

In allen anderen Punkten sind sie sich jedoch einig: Es bleibt bei den etablierten Flohmarktterminen an jedem ersten Samstag im Mai und jedem zweiten Sonntag im September. Die Zeiten werden an die gängige Praxis angepasst. Formell startete der Nachtflohmarkt bislang erst um 21 Uhr am Samstag doch niemand hielt sich daran. Viele Stände wurden verbotenerweise bereits am frühen Nachmittag aufgebaut, und das Ordnungsamt drückte beide Augen zu. Künftig ist der offizielle Beginn bereits um 18 Uhr, ab 17 Uhr dürfen die Händler aufbauen. Ende der Veranstaltung ist am Sonntag um 2 Uhr nachts.

Gravierendste Neuerung ist der Umzug von der Fußgängerzone an den Ledenhof, konkret in die Straßen Ledenhof, Redlinger Straße, Adolf-Reichwein-Platz, Osterberger Reihe, An der Katharinenkirche, Hakenstraße zwischen Kamp und An der Katharinenkirche sowie Gehweg Kamp zwischen Osterberger Reihe und Redlinger Straße.

An den Standgeldern ändert sich nichts, sofern sich nicht doch noch eine Mehrheit für eine Vorab-Standvergabe findet. Bislang kassierten die städtischen Mitarbeiter die Standgebühren vor Ort ab, und jeder durfte seinen Stand nach dem Windhundprinzip dort aufstellen, wo noch Platz war. Die Verwaltung hatte dafür plädiert, auf ein Online-Buchsystem umzusteigen. Wir haben beim letzten Mal fast nicht genügend Mitarbeiter zusammenbekommen, die wir nachts losschicken konnten″, hatte Stadtvorstand Frank Otte im November erläutert.

Falls noch ein Online-Buchsystem eingeführt wird, hätte jeder Stand eine Größe von 3 Meter Länge und 2 Meter Tiefe und würde 20 Euro kosten. Maximal zwei Stände dürfte jeder Betreiber mieten. Falls sich die CDU auch im Rat durchsetzt und die Stadt auf die Vorab-Buchung verzichtet, ginge es auch günstiger: Für den ersten Meter Auslage- und Verkaufsfläche würden wie bislang 10 Euro anfallen, 5 Euro für den zweiten bis sechsten Meter und für jeden weiteren Meter 20 Euro.

Wie aus dem Sonntags- ein Samstagabendflohmarkt wurde, lesen Sie auf noz.de/ os

Bildtext:
In diesem Jahr wird der Nachtflohmarkt nicht in der Osnabrücker Fußgängerzone sondern ringsum den Ledenhof und in der Redlinger Straße stattfinden.
Foto:
Archiv/ David Ebener
Autor:
Sandra Dorn


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