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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kurden-Demo für Afrin
Zwischenüberschrift:
450 Teilnehmer ziehen durch Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Hunderte Menschen haben am Freitagnachmittag in Osnabrück gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Afrin″ demonstriert. Am Rande der Demo kam es zwischenzeitlich zu Rangeleien.

Um 15 Uhr hatten sich die Teilnehmer am Hauptbahnhof versammelt. Titel der Demo: Solidaritätsdemo für Afrin Demo gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Afrin″. Kurdische Flaggen schwenkend, machten sie ihrem Ärger über den Angriff der türkischen Armee auf die syrische Stadt Luft.

Die Teilnehmer riefen Parolen wie Erdogan, Terrorist″. Auf Schildern stand etwa: Wir fordern den Schutz von den Kindern und den Menschen von Afrin″ oder Keine deutschen Waffen für Erdogans Machenschaften″. Die Teilnehmer sangen Wir sind alle Afrin″.

Auch Angehörige der Antifa, der libertären Kommunisten Osnabrück und der Partei Die Linke″ nahmen teil. Auf der Etappe bis zum Markt vergrößerte sich die Demonstration der Polizei zufolge an der Möserstraße auf 450 Teilnehmer. Die Polizei und eigens gestellte Ordner eskortierten die Menschen durch die Straßen. Diese privaten Sicherheitsleute trugen Warnwesten mit der Aufschrift Ordner″ und dem Wort Nav-Dem″, das als Abkürzung für das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland″ steht.

An der Wittekindstraße gab es Unmut bei den Demonstranten. Sie durften ihre favorisierte Route nicht gehen. Im Vorfeld der Demo gab es eine Vereinbarung über den Verlauf der Route. Einer Sprecherin der Polizei zufolge wurde darin festgehalten, dass diese ab 400 Teilnehmern geändert wird, dementsprechend durfte der Zug etwa nicht durch die Große Straße ziehen. Dafür wäre er zu groß gewesen.

Der Großteil der Demo verlief friedlich. Auf der Möserstraße kam es jedoch zu Rangeleien. Die Polizei löste diese schnell auf. Nach Angaben der Polizei war es zwischen Erdogan-Anhängern und den Demonstranten zum Streit gekommen.

Gegen 16.40 Uhr kam der Demonstrationszug am Theater Osnabrück an. Dort löste er sich auf. Zum Markt ging es nicht mehr, wie ursprünglich geplant. Einzelne Demonstranten bedankten sich bei der Polizei für den Einsatz.

Bildtext:
450 Menschen haben am Freitagnachmittag in Osnabrück gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Afrin″ demonstriert. Am Rande der Demo kam es zwischenzeitlich zu Rangeleien.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
fteb


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