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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hier kommt der Qualm aus der Maschine
Zwischenüberschrift:
Feuerwehr trainierte bei der Firma Piepenbrock – Brandmeldeanlage gab keinen Alarm
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. So sieht eine Herausforderung für Feuerwehrleute aus: Bei einem Brand in einer Firma ist die Rauchentwicklung so stark, dass einige Mitarbeiter nicht über den Flur, sondern auf die Balkone des Firmengebäudes flüchten. Dort müssen sie per Drehleiter gerettet werden.
Was sich gestern bei der Firma Piepenbrock abspielte, war nur eine Räumungsübung. Den Experten der Feuerwehr aber war sie hochwillkommen. Auf diese Weise konnten sie für den Ernstfall das Zusammenspiel von Räumungshelfern und der Feuerwehr proben.
Leider sind die Übungen keine Verpflichtung″, sagt Übungsleiter Klaus Fiening von der Feuerwehr Osnabrück. Sie war an der Hannoverschen Straße mit Einsatzleitwagen, Löschfahrzeug, Drehleiter und acht Feuerwehrleuten vor Ort. Dazu kamen die Freiwillige Feuerwehr Neustadt, die ebenfalls mit Löschfahrzeug, Drehleiter sowie zwölf Kameraden anrückte.
Der Vorteil einer Übung: Auch im Falle der Firma Piepenbrock wurden Mitarbeiter als Räumungshelfer ausgebildet. Von ihnen gibt es wenigstens zwei pro Etagenseite, berichtet der Brandschutzbeauftragte Harald Tonn. Sie leiten die Räumung und hängen danach pro Flur eine Hinweistafel aus. So können sich die Feuerwehrleute nach ihrem Eintreffen auf das Löschen des Brandes konzentrieren. Weil die Feuerwehr keinen Überblick über das Personal der Firma hat, erleichtere diese Vorgehensweise die Arbeit, verdeutlichte Fiening. Er ist auch im vorbeugenden Brandschutz tätig und besucht regelmäßig Unternehmen und andere Einrichtungen.
Piepenbrock profitierte von der Übung gestern ebenfalls: Für das Unternehmen sei es wichtig, den Ablauf einer Räumung mit den Mitarbeitern durchzugehen, sagt Tonn. Angenommen wurde, dass ein brennender Computer das Feuer auslöst. Zwei Nebelmaschinen erzeugten dichten Rauch. Rund 200 Mitarbeiter mussten daraufhin das siebengeschossige Gebäude verlassen. Durch die Kabelkanäle strömte der Rauch in angrenzende Büros, acht Kollegen im vierten Obergeschoss Nord suchten aber einen Fluchtweg auf dem Balkon.
Der Einsatz, den Benno Brinkschröder leitete, zeigte auch, welche unvorhersehbaren Schwierigkeiten vor Ort auftauchen können. So konnte eine Drehleiter, die vor dem engen Personaleingang postiert worden war, ihre Stützen nicht ganz ausfahren, so dass wiederum ihr Aufbau nicht vollständig zur Seite ausfahren konnte. Zudem werden wohl einige Birken weichen müssen, die den Einsatz gestern erschwerten.
Und noch etwas fiel bei der Übung auf: Die Brandmeldeanlage gab kein Alarmsignal von sich. Der Hersteller wird das Gerät überprüfen müssen.

Bildtext:
Ganze Arbeit leistete gestern auch die Nebelmaschine. Dank ihrer Hilfe trainierten die Feuerwehr und die Mitarbeiter der Firma Piepenbrock gestern unter realistischen Bedingungen den Ernstfall.
Foto:
Jörn Martens

Die Feuerwehr muss üben

Wenn es brennt, kommt die Feuerwehr und löscht die Flammen. Auch bei Unfällen helfen die Feuerwehrleute. Sie befreien zum Beispiel Verletzte aus zerstörten Autos. Die Leute von der Feuerwehr müssen möglichst schnell helfen , und ihnen sollten keine Fehlern passieren. Darum müssen sie trainieren. So eine Übung sieht meistens sehr echt aus. Helfer schminken sich wie Verletzte, und Nebelmaschinen erzeugen Rauch. Dann müssen die Feuerwehrleute ihre Geräte für den Atemschutz tragen. Wenn Du später als Feuerwehrmann arbeiten willst, musst Du eine Ausbildung machen. Zuerst aber solltest Du die Schule zu Ende bringen und dann ein Handwerk lernen, also als Schlosser, Elektriker oder etwas anderes arbeiten. Zudem musst Du körperlich fit sein und Sport machen. Eine gute Möglichkeit, die Arbeit der Feuerwehr kennenzulernen, ist die Jugendfeuerwehr . Dort kann man ab zehn Jahren mitmachen. Der Wechsel in die Freiwillige Feuerwehr ist etwa ab 18 Jahren möglich.
Autor:
hmd, jb


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