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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nachrichten vom Patienten Erde
Zwischenüberschrift:
Das neue Programm im Colloquium Dritte Welt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im 27. Jahr läuft jetzt die Reihe, viele Konferenzen und über 400 Referenten waren bislang Bestandteil des Colloquiums Dritte Welt, Umwelt & Entwicklung. Passend zur Dritten Internationalen UNESCO Geopark Konferenz″ in Osnabrück, laufen die Veranstaltungen in diesem Semester unter dem Titel Patient Erde″. Am 15. April startet die Reihe mit einem Vortrag von Christoph Bals.
1981 war das Colloquium von Hochschullehrern der Universität Osnabrück gegründet worden und wird mittlerweile von der Volkshochschule Osnabrück und dem Aktionszentrum Dritte Welt getragen.
Die bange Frage, wer sich denn heute für Entwicklungspolitik noch interessiere, müsse sich die Reihe nicht stellen, sagt Dr. Carl-Heinrich Bösling, stellvertretender Direktor der VHS Osnabrück, der zusammen mit Dr. Uwe Rolf vom Aktionszentrum das Colloquium organisiert hat. In den vergangenen Jahren hätten sich die Besucherzahlen verdoppelt. Umso wichtiger sei das Publikumsinteresse auch angesichts des Handlungsbedarfs: Der Patient ist todkrank, und die Fieberkurve steigt weiter″, verweist Bösling auf den Titel der aktuellen Reihe. Dementsprechend steht der soziale und ökologische Raubbau in diesem Semester im Mittelpunkt.
Mit der Reihe sollen allerdings keine zusätzlichen Katastrophenszenarien″ entworfen, sondern Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, unterstreicht Bösling. Eine Frage, die sich stelle, so Rolf: Sind umweltverträgliches Wirtschaften und Marktwirtschaft angesichts steigenden Ressourcen- und Energieverbrauchs überhaupt in Einklang zu bringen? Diesem Thema widmet sich der Physiker Hans-Peter Dürr unter dem Titel Ist ein umweltverträgliches Wirtschaften möglich? (3. Juni). Ein weiterer prominenter Gast ist Prof. Peter Hennicke, der eine Woche später die Frage stellt: Ist die Klimakatastrophe noch zu stoppen?
Die weiteren Vorträge: Kyoto II braucht eine andere Philosophie″ (Prof. Mohssen Massarrat, 29. April), „ Der Klimawandel als Ursache von Flucht und Migration (Prof. Cord Jakobeit, 27. Mai) und Der globale Countdown: Weltkrieg oder Weltgesellschaft Die Zukunft der Globalisierung (Harald Schumann, 24. Juni).
Den Anfang macht erst einmal am 15. April Christoph Bals. Der Titel seines Vortrags: Kipp-Punkte des Systems Erde. Wissenschaftliche und politische Herausforderungen.″

Bildtext:
Der Erde wird es zu Warm: Der Kohlendioxid-Ausstoß (hier das Braunkohlekraftwerk Jaenschwalde in Brandenburg) und die Folgen sind Thema im Colloquium Dritte Welt.
Foto:
ddp
Autor:
hmd


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