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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Dachsanierung in der Stadthalle
 
Stadthalle ist bald wieder wasserdicht
Zwischenüberschrift:
Schäden an Decke und Terrasse pünktlich zum Katholikentag behoben
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Noch rechtzeitig zum Katholikentag lässt die Stadt Osnabrück die maroden Flachdächer der Stadthalle abdichten. 104 000 Euro zusätzlich kostet die Reparatur und Sanierung von Dach und Terasse, der Betriebskostenzuschuss liegt bei 1, 2 Millionen.

Osnabrück. Die Löcher im Dach der Stadthalle sind bald gestopft. Pünktlich zum Katholikentag sollen die Schäden an Terrassen und Decken behoben sein.
Kaum zu glauben: Immer wenn es aus Kübeln schüttete, stellten die Stadthallen-Mitarbeiter die Eimer heraus und fingen damit die Tropfen von der Decke auf. Betroffen war nicht irgendein Abstellraum, sondern der zentrale Treppenaufgang. Der Wassereinbruch zog auch einen Tagungsraum im Erdgeschoss in Mitleidenschaft. An der Decke zeigten sich braune Flecken. Das Wasser drang von den Terrassen ins Innere und sammelte sich in den Decken.
Schuld waren offenbar undichte Nahtstellen zwischen Terrassen und Hallenwand. Beim Blick in die Pläne stellten Architekt Klaus Scholz und der technische Leiter der Stadthalle, Thomas Welp, noch einen anderen Mangel fest: Beim Bau der Halle hatte man nur die Hälfte der vorgesehenen Gullys in die Terrassenböden eingelassen. So blieb das Wasser bei schweren Regenfällen länger stehen und suchte sich andere Wege. Sechs Wochen dauern die Bauarbeiten. Selbst Regen hält die Handwerker nicht auf.
Die Zeit drängt. Beim Katholikentag im Mai soll die Stadthalle keine Baustelle mehr sein. Die Terrassen werden außerdem für den Sommer fein gemacht. Wenn möglich, soll es in diesem Jahr wieder die beliebten Terrassenfeste geben. Außerdem wird der Außenbereich auch bei schlechtem Wetter rege von den Besuchern genutzt als Raucherecke.
104 000 Euro kostet die Reparatur und Sanierung. Geld, das die stadteigene Betreibergesellschaft, die Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH (OVK), nicht hat. Deshalb übernimmt die Stadt als Eigentümerin des Gebäudes die Kosten. Die Stadt bezuschusst den Betrieb der Stadthalle jährlich mit etwa 1, 4 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein Anteil zur Gebäudeinstandhaltung. Aber diese Mittel sind längst verbraucht oder für andere dringende Investitionen verplant. Und für Notfälle wie einen Wassereinbruch gibt es keine Rücklagen.

Bildtext:
Kein Wässerchen soll hier in Zukunft durch die Decke rinnen: Das Dach der Stadthalle wird grundlegend saniert. Da ist es unentberlich, auch im Innern die Wasserschäden zu beheben.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
hin


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