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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Verschiedene Klimazonen, verschiedene Anforderungen
Zwischenüberschrift:
„Mittagspause″ im Botanischen Garten der Universität Osnabrück
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Einmal pro Jahreszeit gibt es die Mittagspause im Garten″ im Botanischen Garten. Eigentlich sollte die am Donnerstag draußen stattfinden, aber wegen Orkan-Tief Friederike gab es stattdessen eine kleine Runde durch die Gewächshäuser.

Wegen des heftigen Wetters war der Außenbereich gesperrt worden. In den Gewächshäusern war es zwar größtenteils angenehm warm, aber auch dort hörte man den Wind kräftig um die Gebäude pfeifen. Dem Sturm war es wohl auch zu verdanken, dass keine Gäste von außerhalb zur Führung erschienen. Aber immerhin: drei Mitarbeiterinnen des Botanischen Gartens waren dabei.

Die Mittagspause im Botanischen Garten richtet sich in erster Linie an Uni-Mitarbeiter, aber jeder ist willkommen″, betonte der wissenschaftliche Leiter Nikolai Friesen. Bei halbwegs annehmbarem Wetter seien die Gruppen deutlich größer, mit 15 bis 20 Gästen könne man dann schon rechnen.

Der überschaubare Trupp bestand diesmal ausschließlich aus Personen, die wohl etwas besser vertraut sind mit den Beständen an organischem Material als der durchschnittliche Besucher der Gewächshäuser. Yvonne Bouillon ist die brandneue technische Leiterin des Gartens und nutzte die Gelegenheit, um ihren Arbeitsplatz besser kennenzulernen: Ich bin erst seit drei Wochen hier und habe in der kurzen Zeit noch nicht alles durchdrungen.″ Svenja Hüllemeyer und Mareike Woltring sind Gärtnerinnen in Ausbildung und hatten darum ebenfalls besonderes Interesse an dem Rundgang. Ihre Mittagspause mussten sie dafür übrigens trotz des Veranstaltungstitels nicht opfern. Die hatten wir schon″, so Mareike Woltring, wir sind zum Vertiefen hier.″

Nikolai Friesen führte durch die Klimazonen, zu altweltlichen Kulturpflanzen, der großen Orchideensammlung und zeigte die Agave horrida. Letztere steht auf dem Flur, daneben ein großer Maßstab. Die Agave ist zuletzt kräftig gewachsen und wird möglicherweise demnächst blühen. Das wäre durchaus ein Ereignis, denn Agaven tun das nur einmal in ihrem Leben. Alle sind gespannt und warten auf die Blütenfarbe″, so Friesen.

Ebenfalls kräftig gewachsen sind im November die Pflanzen im Gewächshaus, das den Tropischen Regenwald simuliert. Für die Mitarbeiter des Botanischen Gartens bedeutet das viel Arbeit. Mehrere Tonnen Grün müssen sie schneiden und wegschaffen, damit das rasante Wachstum nicht das Gewächshaus beschädigt. Danach sieht es hier immer etwas kahl aus″, sagte Nikolai Friesen mit einem Augenzwinkern, denn kahl″ ist nicht unbedingt das Wort, das einem ahnungslosen Betrachter in den Sinn kommt, wenn er den Blick über den üppigen Kleinstregenwald schweifen lässt.

Bildtexte:
Unter dem Motto Mittagspause im Garten″ informierte der Wissenschaftliche Leiter Nikolai Friesen im Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück über die neuesten Entwicklungen des Gartens und besondere Pflanzen.
Gewürzvanille (lateinisch Vanilla planifolia) im Botanischen Garten. Echte Vanille ist eine Orchideenpflanze, erfuhren die Besucher der Mittagspause im Garten″.
Rundgang unter dem Motto Mittagspause im Garten″ in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück.
Fotos:
David Ebener
Autor:
mstr


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