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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der neue „Empfangsraum des Bistums″
Zwischenüberschrift:
Informations- und Begegnungszentrum „Forum am Dom″ gestern eröffnet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Offen, gastfreundlich, einladend.″ Immer wieder fielen gestern diese Begriffe im Zusammenhang mit dem neuen Forum am Dom. Am Vormittag ist das Informations- und Begegnungszentrum des Bistums Osnabrück feierlich eröffnet worden.
Christoph Bierschenk vom Planungsbüro Rohling und Michael Feisthauer vom Architekturbüro Bauer überreichten den Hausherren den Schlüssel. Offenheit in der Gestaltung und Offenheit im Konzept diesen Ansatz erläuterten Dr. Daniela Engelhard, Leiterin des Bischöflichen Seelsorgeamtes, und Martin Bruns. Denn das Gebäude ist transparent gestaltet mit dem vorgelagerten Portal in Richtung Domhof, so der Leiter des Forums. Türen führen außerdem zum Diözesanmuseum (Eröffnung ist am 18. April), zum Seelsorgeamt und zum Kreuzgang des Doms. Das neue Haus sei auch ein Empfangsraum des Bistums″. Dazu umfassen die Räumlichkeiten, die Bischof Franz-Josef Bode segnete, auch Büros, Gruppensaal und Zimmer für Einzelgespräche.
Näher kann man sich nicht an den massiven Domturm anlehnen″, sagte Domdechant Dr. Heinrich Plock in seiner Begrüßung. Zugleich sei mit dem Vorhaben im Zentrum der Stadt eine städtebauliche Verantwortung″ verbunden gewesen, die auch Oberbürgermeister Boris Pistorius in seinem Grußwort aufgriff. Durch die Neugestaltung werde der Domhof nachhaltig belebt″.
Wie kann nun das offene Angebot aussehen? Hier sind den Aufgaben und Inhalten keine Grenzen gesetzt. Der Ort lade ein zum Suchen, Fragen, Austausch oder Verweilen″, sagte Engelhard. Bürger und Touristen könnten Tickets für das Diözesanmuseum erwerben, Kunst- und Kulturveranstaltungen erleben, Informationen zum Dom erhalten oder ein seelsorgerisches Gespräch führen: Hier findet man vor allem aufmerksame Menschen″, so die Leiterin des Bischöflichen Seelsorgeamtes. Kurz: Das Forum am Dom ist Serviceeinrichtung und im besten Sinne des Wortes Dienstleister″, fasste Bruns zusammen.
Ein wesentlicher Aspekt bei der Ausgestaltung des Forums sei zudem das bewährte Zusammenspiel von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften″, sagte Engelhard. Damit setze die Katholische Kirche ein Zeichen, unterstrich der Erste Kreisrat des Landkreises Osnabrück, Dr. Reinhold Kassing, in seinem Grußwort. Das angestrebte einladende Angebot griff auch Pastor Martin Steinke von der evangelisch-lutherischen Matthäusgemeinde verbal auf. Die Kirche versteckt sich nicht, sondern öffnet sich ganz weit für Menschen, die Fragen haben oder Rat suchen.″ Symbolisch findet sich der Gedanke auch in einem Kreuz wieder, das der Mettinger Künstler Thomas M. Hartmann gestaltet hatte und nun von Bischof Bode gesegnet wurde. Das mehrschichtige Kunstwerk ist geprägt durch Durchlässe und ist damit auch ein Pendant zum Kapitelkreuz im Domschatz, in dessen Durchlässe besondere Edelsteine eingelassen sind.
Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr. Weitere Informationen im Internet unter www.forum-am-dom.de.

Bildtext:
Eröffnet wurde gestern das Forum am Dom im Beisein von Domdechant Dr. Heinrich Plock (von links), Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, Bischof Franz-Josef Bode, Dr. Daniela Engelhard, Bischöfliches Seelsorgeamt, Oberbürgermeister Boris Pistorius, Domdechant Dr. Heinrich Plock.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
hmd


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