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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sonderangebote zur Bombenräumung
 
Günstige Hotelzimmer und Zoo-Eintritt zum halben Preis
Zwischenüberschrift:
Sonderangebote zur Bombenentschärfung am Sonntag
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Wird am Sonntag der Blindgänger in Osnabrück entschärft, halbiert der Zoo den Eintrittspreis, und Hotels gewähren Rabatt. Osnabrücker zahlen im Remarque und im Arcona für ein Zimmer pauschal 50 Euro.

Osnabrück. Sonderangebote zum Bomben-Tag: Sollte am kommenden Sonntag der Blindgänger in Osnabrück entschärft werden müssen, halbiert der Zoo den Eintrittspreis und Hotels gewähren Rabatt.

Des einen Freud, des anderen Leid: Während das Advena-Hotel Hohenzollern am Bahnhof allein durch die Ankündigung einer möglichen Evakuierung spürbare Umsatzeinbußen verbuchen muss, öffnen das Steigenberger-Hotel Remarque und das Arcona-Living-Hotel an der Osnabrück-Halle den vorübergehend Heimatlosen alle Türen. Osnabrücker zahlen im Remarque und im Arcona für ein Zimmer pauschal 50 Euro.

Die Zimmer werden nach Angaben der beiden Hotels als Übernachtungs- und Tageszimmer angeboten. Die Frühstücksbuffets bleiben in den Restaurants bis zum Mittag geöffnet und kosten 15 Euro pro Person. Das Angebot gilt nicht nur für Bürger des Evakuierungsgebietes, sondern für alle Osnabrücker und Osnabrückerinnen″, heißt es in einer Mitteilung der beiden Hotels. Das Angebot gelte auch, wenn die Entschärfung abgeblasen werden sollte.

Hotelgäste sagen ab

Das Advena-Hotel Hohenzollern hat die für Sonntag eingebuchten Gäste vor einer Woche über die drohende Evakuierung informiert. 70 Prozent der Gäste haben daraufhin storniert″, sagt Hoteldirektor Stefan Uhlmann. Einige hätten an der Buchung festhalten wollen, wenn das Hotel einen Nachlass gewähre. Aber das sei nicht möglich. Die meisten Gäste hätten aber Verständnis für die besondere Situation aufgebracht. Für das Spa-Hotel bringt der Bombenalarm einen ordentlichen Umsatzausfall″, so Uhlmann weiter. Die Wintermonate und da vor allem die Wochenenden seien für das Wellnessgeschäft besonders wichtig. Das Fitnessstudio im Advena bleibt am Sonntag geschlossen egal, ob entschärft wird oder nicht.

Auch der Zoo lädt am Sonntag ein nicht nur die Bewohner der zu evakuierenden Stadtteile, sondern alle Besucher, wie es in einer Pressemitteilung des Zoos heißt. Erwachsene zahlen nur 9 Euro statt 18 Euro und Kinder nur 6 Euro statt 12. Wissenswertes aus der Welt der Tiere berichten die Zoopädagogen bei verschiedenen Fütterungen und Kommentierungen. Das genaue Programm ist an der Zookasse erhältlich sowie auf der Internetseite des Zoos unter www.zoo-osnabrueck.de.

Zusätzlich können alle Besucher das neue Angebot des Winterzaubers″ nutzen, der am Freitag eröffnet wird, und eine Runde auf der neu aufgestellten Kunsteisbahn drehen. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen oder mitgebracht werden. Wenn der große Hunger kommt, bietet die Zoo-Gaststätte am Spielplatz NOZ-Kinderland″ ein Bombenmenü″ zum Sonderpreis an. Der Zoo ist am Sonntag regulär von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass 16 Uhr).

Das besondere Angebot gilt nur, wenn die Evakuierung stattfindet. Die Entscheidung hierfür fällt am Samstag. Der Zoo informiert auch auf seiner Internetseite, ob die Sonderaktion am Sonntag durchgeführt wird. Das Angebot ist nicht mit anderen Rabatte kombinierbar.

16 500 Betroffene

Sollte die Bombenentschärfung am Wochenende stattfinden, müssen 16 500 Menschen in den Quartieren rund um den Hauptbahnhof ihre Wohnungen verlassen. Bei Sondierungsarbeiten war in der Straße An der Petersburg″ unterhalb von Bahngleisen ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem Objekt tatsächlich um einen Blindgänger handelt, liegt nach Auskunft der Stadt bei 50 Prozent.

Alles live: Liegt unter den Gleisen eine Bombe? Aktuelle Berichte am Samstag über die Sondierungsgrabungen auf noz.de

Bildtext:
Informationsblatt der Stadt zur etwaigen Evakuierung am kommenden Sonntag.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
pm, chl, hin


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