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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Münster und Osnabrück in einem Tatort
 
Die Kaiser müssen abdanken
 
Freiwillig Tempo 30 für den Frieden auf der Straße
 
Orange mit Rosmarin
 
Wahr und unwahr
Zwischenüberschrift:
2018 gibt es eine Gemeinschaftsproduktion mit Lindholm, Boerne und Thiel
 
Plastiken am Rathaus sind marode und werden ausgetauscht
 
Initiative „Slow Traffic″ setzt auf Entschleunigung
Artikel:
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Originaltext:
Über zehn Jahre nach Ausstrahlung des ersten und bislang einzigen ARD-Tatorts aus Osnabrück kehrt Deutschlands erfolgreichstes Krimiformat in die Hasestadt zurück. Die Folge mit dem Arbeitstitel Kopflos″ dürfte Fernsehgeschichte schreiben, denn zum ersten Mal trifft in einem Tatort die niedersächsische LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) auf die Münsteraner Quotenkönige Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Frank Thiel (Axel Prahl).

Osnabrück. Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte NDR-Fernsehspielchef Christian Granderath: Es war schon lange der gemeinsame Wunsch von WDR und NDR, unsere erfolgreichsten Tatort-Ermittler in einem gemeinsamen Fall zusammenzuführen. Dafür bietet sich kein Schauplatz mehr an als Osnabrück, wobei die Geschichte zum Teil auch in Münster spielen wird.″

Zum Inhalt des Krimis verriet der renommierte Drehbuchautor Friedrich Haarmann: Nur einen Tag nachdem Professor Boerne in der Münsteraner Rechtsmedizin damit begonnen hat, den am Aasee aufgefundenen abgetrennten Kopf eines jungen Mannes zu untersuchen, entdecken Spaziergänger am Rubbenbruchsee in Osnabrück einen menschlichen Körper ohne Kopf. Wegen der Monstrosität des Falles wird das Landeskriminalamt eingeschaltet und Charlotte Lindholm nach Osnabrück entsandt, während sich Professor Boerne und Kommissar Thiel mit dem Kopf in einer Kühlbox ebenfalls auf den Weg nach Norden machen.″

Bei dem Opfer, so Haarmann weiter, handele es sich um einen Medizinstudenten, der mit in Osnabrück illegal erworbenen leistungsfördernden Medikamenten einen schwunghaften Handel an der Uni Münster betrieben habe. Die Spur führt in Osnabrücker Medizinerkreise, unter anderem zu dem auf dem Westerberg in einer prunkvollen Villa lebenden Arzt Siegfried Sauerbruch pikanterweise ein enger Freund von Karl-Friedrich Boerne.

Der Rechtsmediziner ist also befangen, und auch Kommissar Thiel hat offenbar weniger Interesse an der Auflösung des Falls als an der schönen, aber unnahbaren Kollegin aus Niedersachsen. Doch dann gibt es eine zweite Leiche…

Quartier gesucht

Gedreht werde ab 29. Februar 2018 in Osnabrück und Münster, bestätigte der WDR-Fernsehspielchef und ARD-Tatort-Koordinator Gebhard Henke. Er erwartet für die Ausstrahlung des Krimis am zweiten Weihnachtsfeiertag ein extrem hohes Zuschauerinteresse: Ich glaube, wir können mit der Folge , Kopflos′ den bisherigen Quotenrekord der Münsteraner knacken 15 oder 16 Millionen Zuschauer sind nicht unrealistisch.″

Auch Maria Furtwänglers Vorfreude auf die Dreharbeiten ist immens: Ich habe mich schon bei meinem ersten Osnabrücker Tatort in der Stadt sehr wohlgefühlt und kann es kaum erwarten zurückzukehren.″ Diesmal, so die Schauspielerin, wolle sie während der Dreharbeiten nicht im Hotel wohnen, sondern sich noch im Januar ein Zimmer bei einer Osnabrücker Familie suchen: Es geht mir nichts über den persönlichen Kontakt zu meinen Zuschauern.″

Bildtext:
Beschnuppern sich schon für den nächsten Tatort: Maria Furtwängler und Jan Josef Liefers.
Foto:
imago/ Christian Schroedter

Osnabrück. Die Kaiserplastiken am historischen Rathaus in Osnabrück haben ausgedient: Weil der Zahn der Zeit an den neun steinernen Ex-Oberhäuptern nagt, sollen Sigismund, Rudolf, Arnulf und Co. nun endgültig und auf ewig abdanken.

Am Anbau des Rathauses an der Bierstraße ist bereits seit Monaten ein Netz montiert, das Fußgänger vor der bröckeligen Fassade schützen soll. Untersuchungen des Osnabrücker Immobilienmanagements haben ergeben: Es ist alles noch viel schlimmer. Auch die Substanz der Kaiserplastiken ist so marode, dass die Hoheiten mittlerweile zum wiederholten Male in der Geschichte eine echte Bedrohung für ihre Untertanen darstellen.

Anstelle der Plastiken, deren Vorbilder allesamt vor mehr als 500 Jahren das Zeitliche segneten, sollen nun Osnabrücker Persönlichkeiten aus der Neuzeit am Markt verewigt werden. In einer Arbeitsgruppe aller im Rat vertreten Fraktionen, die von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ins Leben gerufen wurde, sind bereits vier der neun Sockelplätze fest vergeben worden. Wie unsere Redaktion aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, soll sich der OB vor allem für ein Bildnis von Star-DJ Robin Schulz starkgemacht haben.

Überrascht zeigte sich Griesert allerdings von der Entwicklung der Diskussion in der Arbeitsgruppe: So soll sich auf Initiative der Linken-Politikerin Giesela Brandes-Steggewentz die Geschlechterverteilung bei den Statuen mindestens die Waage halten. Einigen Ratspolitikern kommt der schlechte Zustand der Figuren offenbar entgegen. Nach Informationen unserer Redaktion ist vor allem den Ratsfrauen der nicht genderkonforme Kreis der erlauchten Herren ein Dorn im Auge. Neben Schulz und Alt-Bundespräsident Christian Wulff als männlichen Vertretern gelten daher SPD-Urgestein Karin Jabs-Kiesler und Sopranistin Ulla Weller derzeit als heiße Kandidatinnen für einen Platz an der Marktplatzsonne.

Im Sinne gelebter Demokratie haben die Bürger nun Gelegenheit, über die weitere Personalbesetzung an der Rathausaußenfassade mitzubestimmen. Vorschläge nimmt die Stadt unter oberbuergermeister@ osnabrueck.de entgegen.

Bildtext:
Sie haben ausgedient und müssen abdanken: Die Kaiserplastiken am Rathaus werden durch neue, zeitgemäßere Statuen ersetzt.
Foto:
Jörn Martens

Osnabrück. Freiwillig Tempo 30 überall in der Stadt! Das ist der Leitsatz, den sich die Initiative Slow Traffic″ auf ihre Fahnen geschrieben hat. Die 29 Mitglieder der Gruppe haben sich bei Facebook gefunden. Gemeinsam wollen sie ein Signal für eine sanfte Verkehrspolitik setzen, indem sie konsequent langsam fahren. Das kommt nicht überall gut an.

Bisher hat das Land Niedersachsen zwar nicht entschieden, ob Osnabrück am Modellversuch Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen″ teilnehmen wird. Klarheit darüber wird es voraussichtlich erst im dritten Quartal 2018 geben. Aber so lange will Initiator Tobias Demircioglu auf keinen Fall warten. Der Vorsitzende des VCD Osnabrück im Verkehrsclub Deutschland ruft Autofahrer dazu auf, sich schon jetzt freiwillig zu mäßigen. Das mache den Stadtverkehr friedlicher und die Welt ein kleines bisschen besser.

Trau keinem über 30!″, heißt die Kampagne, die über Facebook weitere Anhänger sucht. Dahinter steht die Überlegung, dass schon einige wenige Autos, die mit Tempo 30 unterwegs sind, den gesamten Verkehrsstrom auf Osnabrücks Straßen entschleunigen könnten. Wenn nur fünf von uns mitmachen, ist der gesamte Wallring verkehrsberuhigt″, lautet Demircioglus Kalkül.

Der Slow-Traffic-Aktivist hat es ausprobiert. Mit einem nicht ganz eindeutigen Ergebnis, wie er selber einräumt. Denn auf dem Wallring kam ihm etwas dazwischen. So sehr er sich auch bemüht habe, das angepeilte Tempo zu erreichen bei 25 km/ h sei schon das Maximum erreicht gewesen. Vielleicht ein Zeichen, dass es auf den Straßen der Friedensstadt schon jetzt friedlicher zugeht als gedacht?

Nicht so ganz, vermerkt Demircioglu kleinlaut. Seine Kampagne hat ihm nämlich allerlei böse Reaktionen eingebracht. Tempo 30 die Luft ist raus!″, schrieb jemand in seine Timeline bei Facebook. Und machte sich offenbar nächtens an seinen Ventilen zu schaffen.

Neuerdings haben auch die Gegner der sanften Fahrweise eine Facebook-Gruppe gegründet. Ihr Credo lautet: Tempo 30 nur für Weicheier! Inzwischen sollen sich schon 290 Mitglieder angeschlossen haben. Übrigens auch Frauen.

Bildtext:
Will die Welt friedlicher machen mit Tempo 30: Tobias Demircioglu setzt auf Slow Traffic″.

Till hat wie immer zum Jahresende im Kollegenkreis ein Punschrezept ausprobieren. Dabei ist diese Seite herausgekommen. Diesmal empfiehlt er allen Lesern einen Rosmarin-Orangen-Punsch. Dazu nehme man eine Bio-Orange, 900 ml Weißwein, 100 ml Orangenlikör, vier Rosmarin-Stängel und fünf Esslöffel Honig. Die Orange wird gewaschen, abgeschält und die weiße Haut komplett entfernt. Dann die Frucht vierteln und in Scheiben schneiden. Der Weißwein wird mit dem Orangenlikör, Rosmarin und dem Honig in einem Topf gemischt. Alles aufkochen lassen und zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. Zuletzt wird der Punsch noch einmal erhitzt und über die Orangenscheiben in Gläser gegossen. Till stellt sein Glas zur Seite und denkt an die guten Vorsätze, mit denen viele Menschen in ein neues Jahr gehen. Wichtig ist bei allem, was wir tun, den Humor zu bewahren. Till rät allen, sich nicht zu viel vorzunehmen für 2018, denn dann werden manche Vorsätze nur Vorsätze bleiben. In guter alter Tradition ergreift Till nun wieder sein Glas mit dem Punsch und wünscht allen Lesern lauthals Prosit Neujahr!

Wahr ist, dass der Verein Gertrudenberger Höhlen sein eigenes Bier braut.

Unwahr ist, dass der Werbeslogan Aus den tiefen Quellen des Gertrudenberges″ lautet.

Wahr ist, dass auf dem Neumarkt seit diesem Jahr keine Pkw mehr erlaubt sind.

Unwahr ist, dass sich auch auf Weihnachtsmarkt und Maiwoche künftig nur noch Karussells drehen dürfen, in denen die Kinder auf Bussen, Bahnen, Fahrrädern oder Kamelen sitzen.

Wahr ist, dass die Eisbahn vom Ledenhof in den Zoo wechselt.

Unwahr ist, dass es nur am Veto des Architekten und Urheberrechte-Inhabers Helge Bofinger gescheitert ist, dass im Austausch bald eine Kolonie Zoo-Pinguine über den Ledenhof watschelt.
Autor:
Till, Arne Köhler, Rainer Lahmann-Lammert, Sebastian Philipp, Ulrike Schmidt, Joachim Schmitz


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