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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Abschied aus Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Handel im Wandel: Diese Unternehmen und Restaurants haben 2017 das Ende angekündigt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Osnabrücker Handel und in der Gastronomie gibt es ein stetes Kommen und Gehen. 2017 haben wieder einige (Traditions-) Läden ihren Abschied angekündigt. Unsere Redaktion hat Geschäfte aufgelistet, von denen sich die Osnabrücker verabschieden müssen.

Osnabrück. Nach knapp 30 Jahren wird es am Markt 13 im kommenden Jahr kein Steakhaus mehr geben die Restaurant-Kette Maredo verlässt Osnabrück, wie im Herbst öffentlich wurde. Das Lokal hat aktuell bereits geschlossen, wer die Nachfolge antritt, steht noch nicht fest. Nach eigenen Angaben ist Maredo auf der Suche nach einem neuen Standort in Osnabrück bisher offenbar ohne Erfolg.

Das Osnabrücker Unternehmen Betten Kirchhoff will sich ab sofort auf den Standort an der Hannoverschen Straße konzentrieren. Das Geschäft an der Georgstraße schließt dagegen zum Jahreswechsel. Ein Nachmieter steht mit Brörmann bereits fest: Im Frühjahr soll es anstatt Matratzen, Bettlaken und Kopfkissen Fitnessbrötchen, Rinderrouladen und Tea to go geben. Im Januar beginnt der Umbau, Mitte bis Ende Februar soll die Eröffnung sein so lauten die Pläne von Stefan Brörmann, der mit 100 % hausgemacht″ die Zahl seiner Standorte auf fünf erhöhen wird. In Osnabrück ist Brörmann bereits in der L& T-Markthalle vertreten. Außerdem betreibt er Frischemärkte in Osnabrück-Haste und in Schledehausen sowie das Buffethaus in Hasbergen.

Nach fast 40 Jahren in Osnabrück will sich Josef Meyer in den Ruhestand verabschieden. Weil sich kein Nachfolger gefunden hat, schließt auch sein Manor House. Das von der Bramscher Straße etwas zurückgesetzte Gebäude mit den weißen Säulen und den großen Fenstern fällt von der Straße aus sofort ins Auge. Meyer hatte es seinerzeit selbst entworfen und dort englische Stilmöbel verkauft.

Im Dezember geht in der Osnabrück Innenstadt eine Ära zu Ende: Das exklusive Damenmodegeschäft Holthaus, seit 1954 Mieter an der Großen Straße, schließt. Für das insolvente Unternehmen konnte kein Käufer gefunden werden. Die bisherige Eigentümerin Alexa Schenk, die das Familienunternehmen in dritter Generation geführt hat, musste wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Ein Nachmieter steht schon fest: Die Clinton Großhandels GmbH aus Hoppegarten hat die Räume angemietet. Im Frühjahr will sie dort ihre Marken Camp David und Soccx präsentieren. Die Osnabrücker Kunden kennen sie bereits, derzeit sind sie unter dem Namen The Store nur ein paar Meter weiter an der Großen Straße 57–60 zu finden. Den Neubau aus dem Jahr 2016 will Woolworth weiternutzen.

Nach fast 45 Jahren muss der Modeladen MWO das Ladenlokal am Osnabrücker Jürgensort schließen. Grund ist in erster Linie eine Mieterhöhung, die das Unternehmen nicht mitgehen möchte. Verlassen will das Geschäft die Stadt jedoch nicht. Bis ein neuer Standort in Osnabrück gefunden ist, fokussiert sich das Unternehmen auf den Internet-Handel.

Der letzte bei der Handwerkskammer eingetragene Hutmacher verlässt Osnabrück: In vierter Generation wird das Familienunternehmen Altensell geführt, doch jetzt ist Schluss. Eigentlich hatte Eigentümerin Sylvia Altensell-Ripprich gehofft, den Laden Öwer de Hase bis zu ihrem Rentenalter fortführen zu können; doch die Gesundheit macht ihr einen Strich durch die Rechnung.

Die Douglas-Filiale in der Osnabrücker Johannisstraße schließt im September nach rund 17 Jahren. Grund sei die verschlechterte Lage in der Straße, teilt eine Konzernsprecherin auf Anfrage unserer Redaktion mit. Die Lage und damit die wirtschaftliche Perspektive in der Johannisstraße hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert.″ Die Filialen in der Großen Straße und am Nikolaiort bleiben bestehen.

Im Herbst wird öffentlich, dass das Ende für die Sportarena am Neumarkt feststeht: Das Gebäude soll im kommenden Jahr abgerissen und durch einen Hotelneubau ersetzt werden. Der Mietvertrag mit dem Sportkaufhaus läuft noch bis Ende Februar, bis dahin läuft der Abverkauf von Waren. Hauptmieter des künftigen Neubaus wird die Hotelkette Centro sein. Das Unternehmen betreibt aktuell 62 Hotels mit mehr als 6000 Zimmern in Deutschland und Österreich. Am Neumarkt will die Centro-Gruppe ein Haus unter dem neuen Markennamen NinetyNine″ mit 130 Zimmern in der Zwei-Sterne-Kategorie betreiben.

Im Oktober schließt die Bekleidungsmarke s.Oliver ihre Filiale in der Osnabrücker Innenstadt. Schnell steht ein Nachfolger fest: Die Mode-Kette Snipes wechselt vom Jürgensort an die Große Straße.

Nach knapp zweieinhalb Jahren ist im September Schluss für das Restaurant Unter Kollegen am Kollegienwall. Auch hier steht der Nachfolger schnell fest: Das Döner-Restaurant Made in Bärlin aus Paderborn soll übernehmen. Mit der Eröffnung klappt es im gleichen Jahr aber nicht mehr.

Die Auflistung unserer Redaktion besitzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bildet nur einen kleinen Teil der Bewegungen in Einzelhandel und Gastronomie ab. Über die Neueröffnung von Läden und Restaurants im Jahr 2017 berichten wir in den kommenden Tagen.

Bildtext:
Im Osnabrücker Handel und in der Gastronomie gibt es ein Kommen und Gehen. 2017 haben auch wieder einige (Traditions-) Läden ihren Abschied angekündigt, darunter Holthaus, Maredo, Sportarena und Betten Kirchhoff.
Fotos:
Gründel, Martens, Ebener
Montage:
Landwehr
Autor:
Sebastian Philipp


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