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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Besser Lkw ganz aussperren
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Diskussion um die Verkehrsplanung in Osnabrück, unter anderem zum Artikel Lastwagen im Uhrzeigersinn über den Wall? Osnabrück will Lkw-Verkehr umlenken und das Rechtsabbiegen einschränken″ (Ausgabe vom 28. November).

Ja, spinnen die denn, die Planer? Wer schon mal im Feierabendverkehr versucht hat, an der Martinikreuzung links abzubiegen, weiß, wie es geht. Die Linksabbiegerspuren auf dem Wallring sind für so einen Vorschlag zu kurz. Martinikreuzung, Heger Tor, Natruper Straße, Hasetorwall, Berliner Platz, Goethering/ Petersburger Wall haben zwar diese Spuren, aber wie gesagt, der Rückstau beim Einordnen würde dann rund um den Wallring gehen. Warum nicht überall die Lösung wie an der Sutthauser Straße?

Außerdem liegt es nicht immer an den Lkw-Fahrern. Wenn ich als Fahrradfahrer auf meiner Vorfahrt gegen einen 40-Tonner bestehen will, kann etwas nicht stimmen. Diese Lkw tauchen ja auch nicht wie Gespenster aus dem Nichts auf. Warum wird nicht vermehrt auf die Verlegung der Bundesstraßen auf die umgebenden Autobahnen gedrängt? Wie viele Lkw umgehen das Lotter Kreuz und fahren gen Osten OS-Nord ab und Fledder wieder auf? Das sollte mal überprüft werden. Warum kann man nicht ein Durchfahrverbot erlassen?

Wenn der Uhrzeigersinn-Kreisverkehr eingerichtet wird, vermindert sich der Verkehr nicht, sondern geht auf eine Richtung über, und das verdoppelt dann den Lärm auf einer Straßenseite. Vielleicht sollten die Planer erst mal in Weihnachtsurlaub gehen, um die Gedanken wieder in vernünftige Bahnen zu leiten. Auch das geht eventuell im Kreisverkehr.″

Emil Zuleia

Osnabrück

Die Lkw weitgehend aus der Stadt herauszuhalten ist sicher eine gute Sache. Die Zählungen der UWG haben ja auch zutage gefördert, dass viel zu viele Lastwagen durch die Stadt fahren. Eine Lösung darin zu sehen, die Lkw bei Auffahrt auf den Wall von außen links abbiegen zu lassen, um Radfahrer zu schützen und Stickoxide zu reduzieren, reicht meiner Ansicht nicht aus. Besser wäre es, die Durchfahrt von Lastwagen zu verbieten. Dazu wäre die Stadt nach Ansicht der entsprechenden Landesbehörde berechtigt. Ziel- und Quellverkehr muss natürlich weiter erlaubt sein. [...]

Der autofreie Sonntag, der schon einmal verschoben wurde, sollte auf jeden Fall im kommenden Jahr stattfinden und auf die gesamte Stadt ausgeweitet werden. Nicht nur auf der Martinistraße. Dadurch würde deutlich, dass die Stadt es mit einer Strategie Richtung Verkehrswende ernst meint.

Dass Osnabrück als , fahrradfreundliche′ Stadt ausgezeichnet wurde, kann nur als Lachnummer bezeichnet werden. Die vielen tragischen tödlichen Unfälle [...] und ein generell unsicheres Gefühl beim Radfahren in der Hasestadt sprechen eine andere Sprache. Hier muss umgehend deutlich nachgebessert werden, um den Titel dann irgendwann zu Recht zu tragen.″

Stefan van Lente

Osnabrück
Autor:
Emil Zuleia, Stefan van Lente


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