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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sinnvolle Alternative
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Neues Quartier am Neumarkt? (Ausgabe vom 2. Dezember).

Meinen herzlichen Dank und auch Respekt an Reinhart Richter und seine Mitstreiter für den detailliert ausgearbeiteten Entwurf zur Neumarktbebauung. Innerhalb von drei Monaten wurde hier eine konstruktive Alternative entwickelt, mit der wohl die überwiegende Mehrheit der Bürger zufrieden sein dürfte. Obacht: Nun heißt es, die (bisherigen) Kaufhausbefürworter nicht mit Verachtung und Häme zu bestrafen, sondern gemeinsam die Kuh vom Eis zu holen. Oberbürgermeister Griesert, die Stadtverwaltung, die Ratsfraktionen, Investor Unibail Rodamco und der Nachbar mit der Normenkontrollklage müssten gemeinsam [...] einen Weg finden, bei dem alle ihr Gesicht wahren können. Wie wäre es, wenn Unibail Rodamco das Quartier baut und die Stadt sorgt mit ihren Randbedingungen dafür, dass die ursprünglich anvisierte Rendite ermöglicht wird? Es scheint, dass neben Architekten und Buchhaltern nun ein Mediator gefragt ist.″

Oliver Vornberger

Osnabrück

„, Keine Luftschlösser, die kein Investor mit klarem Verstand anpacken würde′, wird als Vorgabe für den Neumarkt benannt. Wer soll denn Kulturzentrum, Bildungscampus, Volkshochschule, Künstlerateliers und Automuseum bezahlen? Die Stadt, die ohnehin für ihre Pflichtaufgaben kaum noch Geld hat? Angesichts des Wohnungsnotstands sollte aller verfügbarer Raum genutzt werden, dass Studenten und Bezieher geringerer Einkommen, vor allem ältere Menschen, in der Innenstadt ein bezahlbares Dach über den Kopf bekommen.″

Johannes Bartelt

Osnabrück

Wer eine Stadt entwickeln möchte, muss das Interesse potenzieller Bürger wecken und langfristige Bindungen schaffen. Kulturelle Angebote, insbesondere für Studierende, die quasi , von Amts wegen′ einen mehrjährigen Aufenthalt in einer Stadt verbringen, sind ein Schlüssel. Ein guter Wohnungsmarkt ebenso. Existenzgründer engagieren sich dort, wo sie sich wohlfühlen. Das hat die Gruppe um Herrn Richter erkannt. Die langfristige Perspektive des , Plan B′ ist die sinnvolle Alternative zu einem Einkaufszentrum, mit dem der Rat Gäste nur für einen vorübergehenden Einkaufsbummel in die Stadt holen möchte. [. . .] Es ist zu hoffen, dass sich Ideen dieses , Plan B′ in einigen Jahren am Neumarkt wiederfinden lassen.

Nur ein Schönheitsfehler bleibt. Die Feststellung der Planer, direkt am Neumarkt seien Wohnungen nur möglich, , wenn der Platz autofrei bleibt′. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Wallanwohner, denen nach dem Scheitern der Westumgehung und diversen Verkehrsberuhigungen in einigen Vierteln der Stadt nun auch noch die Last des ehemaligen Neumarktverkehrs zugemutet wird. [. . .]″

Marius Meinert

Osnabrück

Bildtext:
So könnte der Plan B für den Neumarkt der Initiative um Reinhart Richter aussehen. Entwurf: Konzeptgruppe Plan B
Autor:
Oliver Vornberger, Johannes Bartelt, Marius Meinert


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