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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Artikel:
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Originaltext:

Wo Wasser und Grünfläche unsere Stadt farbenfroh schmücken, wo viele Bürger in kurzer Zeit aus dem Innern der Stadt eine der wenigen noch vorhandenen Grünflächen betreten können, dort, am Herrenteichswall, soll aus keinerlei zwingenden Gründen ein Durchbruch erfolgen. Wird diese Planung verwirklicht, so werden Kolonnen von Autos diesen Aufriß zur Innenstadt benutzen und durch Abgase und Motorenlärm den ruhesuchenden Bürger belästigen.
Viele Osnabrücker haben gegen dieses Vorhaben protestiert! Aber Rat und Verwaltung stellen sich taub.
Die Ausführung würde nicht nur eine Unsumme Geld verschlinge - Geld für die Verbreiterung der Eisenbahnunterführung in der Verlängerung Nonnenpfad, für die Haseüberbrückung, für den Abriß der Häuser an einer Seite der Lohstraße und für die Abbrüche im Bereich der Hasestraße -, sondern würde auch den Charakter eines Stadtteils zerstören, eines Stadtteils, der zu den ältesten und reizvollsten Osnabrücks gehört. Leite man hier nämlich einen Verkehrsstrom ein, so wird das zu einem Verkehrschaos im Bereich der Hasestraße führen.- Dieser Verkehr wird nur bewältigt werden können, wenn man weit über das jetzt vorgesehene Ausmaß in der Hasestraße Zeilen alter Häuser abbricht.
Es ist unverständlich, wie man eine derartige Planung akzeptieren kann, insbesondere, da sie unnötig ist, unnötig, wenn man folgende Baumaßnahmen durchführt:
1. Einbau einer Linksabbiegerspur in den Karlsring, um den aus Richtung Nonnenpfad kommenden Fahrzeugen ein Einfahren in die Hasestraße zu ermöglichen. 2. Ausbau der möglichen Verbindung Karlsring-Herrenteichsstraße (zwischen der Wittekind-Realschule und der Herz-Jesu-Kirche hindurchführend). 3. Schaffung der günstigen Fahrverbindung des Ortsteils Dodesheide zur Innenstadt über die Bremer Straße - welche über den Haster Weg und die Baumstraße möglich ist.
Diese drei Baumaßnahmen erfordern nur einen Bruchteil an Kosten der Planung " Durchbruch Herrenteichswall", und ein wesentlicher Teil vom alten Osnabrück wäre vor der Zerstörung gerettet. Ehe man weiter über einen Durchbruch des Herrenteichswalles diskutiert, sollte man diese drei Baumaßnahmen durchführen. Die Bewohner der Dodesheide bekommen dadurch eine mehrfache Verbindung zur Innenstadt, und ein Durchbruch des Herrenteichswalles wird unnötig.
Kurt Staperfeld
Osnabrück
Am Bökenhagen 7


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