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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
17 Meter Stück für Stück verkauft
Zwischenüberschrift:
Prominente preisen Christstollen an für Osnabrücker Zoo-Projekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mit einem gigantischen Backwerk unter dünner Puderzuckerdecke präsentierte jetzt der Schaustellerverband Weser-Ems auf dem Weihnachtsmarkt ein weiteres Highlight. Unter den Arkaden vor der Stadtbibliothek fanden 17 Meter Christstollen in vier Stunden reißenden Absatz.

Osnabrück. Ein nicht alltägliches Bild bot sich den Besuchern des Osnabrücker Weihnachtsmarktes. Direkt unter den Arkaden der Stadtbibliothek, inmitten von adventlich geschmückten Verkaufsbuden, reihte sich Bierbanktisch an Bierbanktisch. Darauf appetitlich angerichtet, präsentierte sich den Passanten ein aromatisch duftendes Prachtexemplar von Christstollen. Henriette Coors, die das Weihnachtsgebäck in der eigenen Backstube von ihrem Sohn herstellen ließ, berichtete stolz, welche edlen Rohstoffe in dem Gebäck verwendet wurden: Die 110 kg Grundteig nach Rezeptur Dresdner Art″ wurden mit 10 kg Mandelstiften, 17 kg Butter, 25 kg in Rum eingelegten Rosinen und zusätzlich mit 6 kg Zitronat und 4 kg Orangeat verfeinert.

Herausgekommen war ein 172 Kilo schwerer Leckerbissen, der unter Obhut von Bernhard Kracke, dem 1. Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Weser-Ems, zu karitativem Zwecke verkauft wurde.

Wir haben dieses Jahr 45 ehrenamtliche Helfer, einen bunten Mix aus Politik und Osnabrücker Prominenz, und sie helfen alle gerne mit. Wir weisen hier nämlich den längsten Stollen im Osnabrücker Land auf″, so Kracke. Marie Hammoor vom Schausteller-Frauenverein Hasestrand″ übernahm mit Ratsmitgliedern und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert eine der ersten Verkaufsschichten.

700-jährige Geschichte

Woher kommt eigentlich der Christstollen?″, fragte Griesert in die Runde und führte die Anwesenden in die sagenumwobene Geschichte des Weihnachtsgebäcks ein. Seit bereits mehr als 700 Jahren gibt es das Gebäck, und sein weißer Überzug aus Puderzucker versinnbildlicht der Legende nach das gewickelte Jesuskind″, wusste er zu berichten. Die Prominenten hatten derweil alle Hände voll zu tun, dem Publikum Stück für Stück zu verkaufen.

Der Verkaufspreis einer dicken Scheibe war dieses Jahr 2 Euro. Im Laufe des Nachmittags wechselte die Besetzung des prominenten Verkaufsteams mehrmals und wurde nicht müde, in fast schon marktschreierischer Anpreisung den Stollen an die Weihnachtsmarktbesucher zu verkaufen.

Der Einsatz lohnte sich, um 20 Uhr waren fast alle Kuchenstücke verkauft. Nachdem Beate Jakobs und Heiko Engelhard vom Vorstand der Volksbank den gezählten Betrag noch etwas aufstockten, verkündete Jürgen Leimkühler vom Schaustellerverband kurze Zeit später einen Reingewinn von 1501, 34 Euro, letztlich etwas weniger als die 1900 Euro im vergangenen Jahr. Der Erlös aus dieser traditionellen Aktion geht zugunsten des Vereins Löwen für Löwen″, einer Initiative des Osnabrücker Zoos.

Die Initiative des Osnabrücker Zoos sammelt Geld für den Umbau des Löwengeheges. Eine größere Außenanlage und ein neues Haus für die Tiere sollen dann die eigene Nachzucht ermöglichen.

Bildtext:
Christstollenverkauf auf dem Osnabrücker Weihnachtsmarkt. Der Erlös aus dem Christstollenverkauf geht dieses Jahr an den Osnabrücker Zoo.

Foto:
Gründel
Autor:
Monika Vollmer


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