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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Uni nicht zum Westerberg" "Standort Atter ist besser"
Zwischenüberschrift:
CDU: Grün muß erhalten bleiben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Uni nicht zum Westerberg" - " Standort Atter ist besser" - CDU: Grün muß erhalten bleiben

Gegen in einigen Diskussionen lautgewordenen Meinungen, die Universität Osnabrück könnte auch auf dem Westerberg gebaut werden, wandte sich sehr energisch der CDU-Kreishauptvorstand. Vorsitzender Dr. Konrad Schneller: " Über den Uni-Standort sollte möglichst bald entschieden werden, dabei ist dem Raum Atter/ Hellern unbedingt der Vorzug zu geben."
Das Gelände in Atter und Hellern liege so dicht am Kerngebiet Osnabrücks, daß von einer Universität auf freiem Feld nicht die Rede sein könne, wenn hier gebaut werde, erläuterte Dr. Schneller vor Mitgliedern des Kreishauptvorstandes. In unmittelbarer Nähe dieses Gebietes solle auch das neue Krankenhaus gebaut werden, ein Vorzug, der bei einer späteren Angliederung einer medizinischen Fakultät an die Uni Osnabrück zum Tragen kommen werde. Hier werde dann so viel Platz für die Kliniken sein, daß die Universitätsbebauung als Ganzes in Erscheinung trete.
Auch Ratsherr Ferdinand Erpenbeck MdB setzte sich für Uni-Bauten in Atter und Hellern ein. Seit Beginn der Universitätsdiskussionen sei immer wieder betont worden, daß in den beiden derzeitigen Stadtrandgemeinden gebaut werden solle, die demnächst zur Stadt Osnabrück gehören werden. Diskussionen über ein besseres Integrieren der Uni in das Stadtgebiet durch eine Bebauung auf dem Westerberg seien völlig unmotiviert. Die Universität müsse auch baulich einheitlich konzipiert werden, um zusätzliche Verwaltungs- und Verkehrsschwierigkeiten zu vermeiden. Erpenbeck: " Wenn ein anderer Standort als Atter und Hellern gewählt wird, dann werden die verantwortlichen Stellen von der Bevölkerung nicht mehr ernst genommen."
Mit dem Hinweis, eine Universitätsbebauung auf dem Westerberg würde erheblich teurer werden als in Atter, lehnte auch Ratsherr Sommer den Westerberg ab. " denn sonst würde auch die gesamte Grünplanung der Stadt über den Haufen geworfen"!
Der Kreishauptvorstand forderte die CDU-Ratsfraktion auf durch einen entsprechenden Antrag dafür zu sorgen, daß die Freiflächen auf dem Westerberg von jeder Bebauung freigehalten werden.


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