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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Alles oder nichts beim Thema autofreier Sonntag
Zwischenüberschrift:
Entscheidung im Rat am Dienstag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Von nichts bis 20 000 Euro reichen die dem Rat von der Verwaltung vorgeschlagenen Alternativen zum Thema autofreier Sonntag″. Am Dienstag, 5. Dezember, werden im Ratssitzungssaal die Würfel fallen, ob der seit Langem geplante Tag am 23. September kommenden Jahres durchgeführt wird oder nicht.

Bleibt es bei den Planungen, wird die Martinistraße an diesem Tag zwischen Wall und Kirchenkamp voll gesperrt. Die Veranstalter rund um Stadtbaurat Frank Otte wollen alle Formen der Mobilität jenseits des Pkw präsentieren und so auf das Projekt Mobile Zukunft hinweisen. Hinter dem Ende 2016 initiierten Großprojekt Mobile Zukunft″ stehen Stadt und Stadtwerke Osnabrück. Mobile Zukunft″ entstammt dem dritten strategischen Ziel der Stadt, das sich Rat und Verwaltung gemeinsam in den städtischen Zukunftskatalog geschrieben haben. Der Kern ist dabei, die Stadt bis 2020 auf den Weg zu einer nachhaltigen Mobilität zu bringen, die keine Bevölkerungsgruppen ausschließt und die regionale Verflechtungen im Blick hat″.

So weit, so gut. Die Geschichte des Aktionstages begann im Jahr 2015 mit einem Antrag der rot-grünen Zählgemeinschaft im Rat, setzte sich mit der Mittelfreigabe in Höhe von 10 000 Euro für das Jahr 2017 im Doppelhaushalt 2016/ 17 fort und wurde dann wegen terminlicher Schwierigkeiten auf 2018 verschoben. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die geplanten 10 000 Euro nicht ausreichen werden, da allein die Kosten für das Sicherheitskonzept und dessen Umsetzung etwa 7500 Euro verschlingen werden.

Für die Beschlussvorlage hat die Verwaltung nun drei Varianten für die Veranstaltung ausgearbeitet. Variante A: Der Tag findet statt. Das Budget wird auf 20 000 Euro aufgestockt. Variante B: Wie A, aber mit dem einmal eingeplanten Geld müssen die Organisatoren hinkommen. Variante C: Die Veranstaltung fällt aus. Die 10 000 Euro werden für anderweitige projektnahe Maßnahmen eingesetzt.

Sollte sich der Rat für Variante C entscheiden, wäre die bisher geleistete Arbeit hinfällig. Potenzielle Standbetreiber wurden bereits angesprochen, erste verbindliche Zusagen (noch keine Vertragsabschlüsse) gibt es auch schon, aber: Wir werden noch nicht überrannt″, so Otte. In Städten wie Hannover oder Bad Bentheim werden die autofreien Sonntage bereits erfolgreich umgesetzt, allerdings mit etwas umfangreicherer finanzieller Ausstattung. Es bleibt abzuwarten, ob der Rat auch in Osnabrück eine Zukunft für dieses Projekt sieht.
Autor:
dk


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