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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zwei öffentliche Toiletten sind einfach zu wenig
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Mehr öffentliche Toiletten für Osnabrück? (Ausgabe vom 9. November).

„[...] Wer schon einmal in England unterwegs war, der weiß, dass sich in jedem kleinen Ort neben öffentlichen Parkplätzen öffentliche Toiletten befinden, leicht zugänglich, gut zu finden, einfach, aber sauber, genug Papier vorhanden und alles kostenlos. Auch Dänemark habe ich so erlebt. Hier jedoch fristen öffentliche Toiletten als versteckt liegende dunkle Örtchen ihr schmutziges Dasein. Vielleicht würden öffentliche Toiletten sauberer bleiben und als positiv wahrgenommen, wenn schon die Schultoiletten in ordentlichem Zustand wären und der Toilettengang Erleichterung statt Ekel brächte. Denn eines ist sicher: Jeder Mensch muss müssen.″

Astrid Bracksieker

Osnabrück

Wenn weitere Brunnen in Planung sind, sei es am Neumarkt oder im Schlossgarten, sollten auch weitere öffentliche Toiletten in der Stadt installiert werden, um der wachsenden alternden Gesellschaft ein besseres Angebot zu machen. Zwei öffentliche Toiletten sind einfach zu wenig, wobei hier anzumerken ist, dass die Toilette an der Johanniskirche gut betreut wird, immer in einem akzeptablen Zustand ist und entsprechend häufig genutzt wird. Für den baulichen Zustand ist aber der Besitzer verantwortlich, der hier Verbesserungen herbeiführen könnte.

Für viele, nicht nur ältere Menschen, ist es wichtig, beim Aufenthalt in der Innenstadt eine Toilette ohne Verzehrzwang aufsuchen zu können. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, warum die Toilette für Sportler und Spaziergänger am Rubbenbruchsee stillgelegt wurde, als Bauruine dort steht und zur (vermeintlichen) Benutzung noch D-Mark-Münzen angefragt werden. Dort ist ebenso eine öffentliche Toilette nötig. Für dringend nötig halte ich Toiletten wie am Domhof in öffentlichen Wartebereichen wie zum Beispiel am Neumarkt oder anderen Fußgängerknotenpunkten. Wir werden die Diskussion auch im Seniorenbeirat fortführen und die weitere Entwicklung beobachten.″

Paul Meimberg

Seniorenbeirat der Stadt

Osnabrück
Autor:
Astrid Bracksieker, Paul Meimberg


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