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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Panzerglas und besseres Licht
Zwischenüberschrift:
Neue Fische und Becken im Zoo-Aquarium – Fünf Leopoldi-Rochen eingezogen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Osnabrücker Zoo können Besucher des Aquariums künftig zahlreiche Neuerungen entdecken. Mit Unterstützung der Firma Tetra wurde in den vergangenen Monaten neben der Einrichtung eines neuen Rochenbeckens unter anderem auch ein buntes Steinkorallenriff angelegt.

Osnabrück. Wir haben an fast allen Becken Veränderungen vorgenommen. Am größten waren die Arbeiten am Rochenbecken sowie am Amazonas-Becken″, berichtet Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Tetra-Aquariums. Das 20 000 Liter umfassende Rochenbecken ist mit Wurzeln, Stämmen und einer Steinplattform neu gestaltet worden. Zudem wurde neben einer neuen Panzerglasscheibe auch eine neue Beleuchtung installiert, die einen tiefen und naturnahen Eindruck erzeugen soll.

Neben dem Äußeren haben sich aber auch die Bewohner geändert: Fünf neu eingezogene Leopoldi-Rochen teilen sich nun zusammen mit den teilweise 25 Jahre alten Welsen das neue Becken. Die alten Rochen wurden über einen Großhändler an einen anderen Zoo vermittelt. Sie wurden einfach zu groß, sodass wir uns entschieden haben, sie abzugeben″, erklärt Bramkamp, der bereits seit 30 Jahren das Aquarium betreut. Besucher können ab sofort durch große Gucklöcher einen ersten Blick in das Becken werfen.

Auch die Änderungen am 6000 Liter großen Amazonas-Becken sollen einer naturnahen Optik dienen. So wurde die Wand über dem Becken geöffnet und das Umfeld nach dem Vorbild der Natur gestaltet. Insgesamt werde versucht, ein gesundes Maß zwischen Dekoration und Natürlichkeit zu erzeugen, so Bramkamp. Es werden immer neue Aspekte einbezogen, und wir befinden uns in einem ständigen Optimierungsprozess″, erläutert er weiter. Ein langer Wunsch wurde mit dem Steinkorallenriff erfüllt. Die von einem privaten Anbieter stammenden Korallen finden ihren Platz in einem eindrucksvollen Becken mit aufwendig gestalteter Riffkeramik. Bis alles richtig zugewachsen sei, dauere es jedoch noch etwa drei bis fünf Jahre. Finanziert wurde das Riff durch die Spende eines ehemaligen Aquariummitarbeiters.

Die Umbauarbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen. Momentan wird unter anderem noch an einem Schützenfischbecken gearbeitet. Hier wollen wir über dem Wasser eine zweistöckige Decke ziehen mit einem Tarnnetz. In dieses werden wir dann Futter wie Heimchen setzen. Die Schützenfische können sich dann ihr eigenes Futter mit ihrer besonderen Jagdtechnik jagen und die Heimchen mit einem Wasserstrahl schießen″, beschreibt Bramkamp das Vorhaben. Besonders beispielsweise für Zoopädagogen sei dies eine gute Möglichkeit zur Vorführung.

Die gesamten Arbeiten werden von dem namensgebenden Partner und selbst erklärten Weltmarktführer in der Aquaristik, der Firma Tetra aus Melle, unterstützt. Wir greifen dem Zoo sowohl mit unserem Know-how, als auch finanziell unter die Arme″, berichtet Solveig Rasch, Manager Communications Aquatics International bei der Tetra GmbH.

Bildtext:
Neuerungen im Tetra-Aquarium im Zoo: Stefan Bramkamp (Tierpfleger und Leiter des Aquariums) und Solveig Rasch
(Tetra GmbH) am umgestalteten Rochenbecken.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Julian Krauskopf


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