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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hundebuch-Autorin als Prüferin in Aktion
Zwischenüberschrift:
Kirsten Brox besucht Hundesport-Team Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sturm, Regen, dann mal wieder Sonnenschein so abwechslungsreich wie das Wetter waren auch die Aufgaben der Begleithundeprüfung des Hundesport-Teams Osnabrück (HST). Als Leistungsprüferin war die Sachbuch- und Belletristik-Autorin Kirsten Brox aus Lengerich nach Osnabrück gekommen.

Brox ist seit 1991 Agility-Richterin, nimmt aber auch Begleithundeprüfungen ab. 2012 veröffentlichte sie nach dem Erfolg ihres Blogs Agilityspass.de″ ihr erstes Hundesachbuch Agility Trainingsbuch″. In ihrem aktuellen Roman Provinzpudel″ enttarnt die Zwerg- und Kleinpudelzüchterin Klischees über diese Rasse. Ich bin überzeugt, viele wissen gar nicht, was für ein toller Hund unter dem Plüsch steckt.″

Dass Hundesport-Expertin Kirsten Brox nun die Leistungen des Hundesport-Teams Osnabrück bewertete, war Zufall. Wir sind Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundesportvereine (DVG). Da gilt die Regel, dass sich ein Verein bei Prüfungen die Richter nicht selbst aussuchen kann″, sagte HST-Ausbildungwartin Mechthild Trendl. Umso mehr freuten sich die Teilnehmer über den Besuch von Kirsten Brox, die nach der Prüfung Fragen zum Agility beantwortete und über ihre Bücher berichtete.

Fünf Hunde des HST und insbesondere ihre Halter warteten um 9 Uhr aufgeregt am Hundetrainingsplatz in Osnabrück-Hellern auf den Start der Prüfung. Los ging es mit der Chipkontrolle und gleichzeitiger Unbefangenheitsprobe. Die Richterin stellte mit dem Chiplesegerät die Identität des Hundes fest. Damit man nicht mogelt. Nicht dass jemand mit einem geübten Tier antritt und die Leistungsurkunde am Ende womöglich einem anderen Hund zuordnet″, verdeutlichte Mechthild Trendl. Bei der Unbefangenheitsprobe sollte die Gruppe den Hund einkesseln. Dieser durfte nicht auffällig werden, musste sich sozial einwandfrei Verhalten.

45 Minuten später hatten die Hunde erst einmal Pause. Bei der theoretischen Sachkundeprüfung war nun Kopfarbeit des Menschen gefordert. Es galt, Fragen zu Themen wie Hundehaltung und - gesundheit oder zur Verbandsstruktur richtig zu beantworten. Alle Zweibeiner bestanden und wurden mit ihren Vierbeinern zum praktischen Prüfungsteil zugelassen. Hier mussten die Mensch-Hund-Teams auf einem vorgeschriebenen Laufweg zeigen, wie gut sie zusammen funktionieren.

Um zu gucken, ob alles nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern auch im öffentlichen Straßenverkehr klappt, ging es an die Rheiner Landstraße. Dort trafen die Hunde auf fremde Vierbeiner, auf Autos, Ampeln und Radfahrer. Große Herausforderungen, die die Teams aber bestanden. Die Hunde blieben locker bei klingelnden Radlern und standhaft an der Bushaltestelle, obwohl andere Hunde um sie herum spielten. Erleichtert konnten die Prüflinge mittags ihre Plaketten mit der Aufschrift Geprüfter Begleithund″ entgegennehmen.

Bildtext:
Ganz verschiedene Rassen traten zur Begleithundeprüfung an. Hier kontrolliert Leistungsprüferin Kirsten Brox (vorne rechts) den Chip eines Border Collies.

Foto:
Carolin Hlawatsch
Autor:
hla


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