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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Maximaler Schaden für die Menschheit
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Weltklimakonferenz.

Über Jahrtausende haben wir Menschen uns unseren Planeten immer mehr so gestaltet, wie wir es für uns für richtig halten. Wir haben uns grenzenlos ausgebreitet und überall die natürlichen Bedingungen nach unseren Bedürfnissen gestaltet. Jetzt stellen wir erschrocken fest, dass es nicht mehr lange so weitergeht. Nachdem es eventuell schon zu spät ist, werden Klimaschutz und Naturschutz ungeheuer wertvoll.

Aber wofür und vor allem für wen soll denn alles so bleiben, wie es ist oder sogar wieder besser werden? Natürlich für uns Menschen. Wir wollen gute Luft atmen, sauberes Wasser trinken und unbelastete Nahrung zu uns nehmen. Wir mögen Veilchen und Rosen, entdecken unser Herz für Schwalben, Kraniche, Biber, Bienen und so weiter. Aber was ist mit Kakerlaken, Skorpionen, Ratten, allen möglichen Arten von Amöben und Bakterien? Wir bekämpfen sie, weil sie uns stören. Aber wahrscheinlich sind es gerade diese Lebewesen, die unsere Maßnahmen zur Vernichtung der momentanen Lebensbedingungen auf diesem Planeten überleben werden. Also, sind alle Maßnahmen zur Rettung des Planeten mal wieder nur an menschlichen Interessen orientiert und somit eine äußerst einseitige und egoistische Wunschvorstellung.

Je heftiger und konsequenter wir Klima- und Naturschutz vernachlässigen, umso schneller , gewinnen′ zum Beispiel Kakerlaken, Skorpione, Ratten etc. Sie werden riesige Freudenfeste feiern. Endlich sind sie uns los. Diese offensichtliche Fehlentwicklung der Evolution. Wir Menschen waren zum Glück nur eine kurze Episode auf dieser Erde. In dieser kurzen Zeit haben wir den maximalen Schaden für uns selbst angerichtet. Was für eine Erlösung für alles Nichtmenschliche. Ach ja, für Gartenbesitzer ganz wichtig: Der Giersch wird sicher alles überleben.″

Reinhard Böker

Bramsche

Bildtext:
Maßnahmen zur Rettung des Planeten orientieren sich nur an menschlichen Interesse, kritisiert unser Leser.

Foto:
dpa
Autor:
Reinhard Böker


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