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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Porsche Cayman aus Osnabrück
 
VW stopft Produktionslücke in Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Fertigung des Porsche Cayman um sechs Monate verlängert
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Das Osnabrücker VW-Werk erhält nach Informationen unserer Redaktion eine Verlängerung für den Porsche Cayman. Ursprünglich sollte die Produktion in Osnabrück Ende des Jahres auslaufen. Rund 3500 weitere Caymann sollen im ersten Halbjahr 2018 in Osnabrück vom Band laufen. Damit droht vorerst kein Vakuum. Ende des Jahres läuft der Porsche Cayenne in Osnabrück aus. Die neue dritte Generation soll komplett im slowakischen Bratislava gebaut werden. Bislang findet in Osnabrück die Hochzeit″ statt. Zudem erfuhr unsere Redaktion, dass VW die erste Generation des Tiguan für den US-amerikanischen und kanadischen Markt noch weit bis ins Jahr 2019 in Osnabrück produzieren lassen will, obgleich auch dort inzwischen die zweite Generation erhältlich ist.

Das VW-Werk bekommt eine Verlängerung für den Porsche Cayman. Ursprünglich sollte die Fertigung des Sportwagens in Osnabrück Ende des Jahres auslaufen. Das Produktionsloch scheint gestopft.

Osnabrück. Der VW-Konzern lässt den Porsche 718 für ein halbes Jahr länger als geplant im Fledder fertigen. Nun sollen 3500 weitere Autos im ersten Halbjahr 2018 in Osnabrück vom Band laufen. Das erfuhr unsere Redaktion aus gut unterrichteten Kreisen.

Mit der Verlängerung des Cayman droht den Osnabrücker VWlern vorerst also kein Vakuum. Zur Erinnerung: Ende des Jahres verliert das Werk den Porsche Cayenne. In Osnabrück findet die Hochzeit″ statt, die Verbindung von Karosserie und Motor. Die dritte Generation des Luxus-SUV soll wohl zu hundert Prozent im slowakischen Bratislava gebaut werden, in das VW 2015 kräftig investiert hatte. Dort baut der Konzern auch die SUV Audi Q 7 und VW Touareg.

2016 hatte das Osnabrücker Werk bereits den VW Golf Cabrio verloren, den der Konzern eingestellt hatte. Die Hoffnung auf ein eigenes Audi-Modell (A3 Cabrio oder TT) hatte sich zerschlagen. 250 Leiharbeiter der VW-Tochter Autovision erhalten keine Verlängerung und müssen bis Endes des Jahres gehen, 300 ausgeliehene Arbeiter aus Emden schickt VW zurück. Die Stammbelegschaft umfasst knapp 2400 Mitarbeiter. Ihnen bleiben ab 2018 die Produktion der ersten Generation des VW Tiguan für den amerikanischen und kanadischen Markt sowie die Lackierung des Š koda Fabia.

Am Freitag hatte der VW-Aufsichtsrat beschlossen, dem Osnabrücker Werk im kommenden Jahr wieder ein eigenes Modell zu geben. Aus gut unterrichteten Kreisen hieß es: in der ersten Jahreshälfte. Geprüft werde die Produktion des T-Roc Cabrio eine Art offenes Golf-SUV. Zuletzt hatte das Osnabrücker Werk bis 2016 mit dem XL 1 und dem Golf VI Cabrio Modelle komplett gefertigt.

Zehn Milliarden will VW in die niedersächsischen Standorte von 2018 bis 2022 investieren in Osnabrück in moderne Produktionsanlagen. Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh sagte, für Osnabrück wäre ein E-Auto oder Cabrio denkbar.

Dieses Jahr hatten die Osnabrücker VW-Mitarbeiter noch gut zu tun, aber der Ausblick war trübe, solange aus Wolfsburg keine Zusagen und Aufträge kamen. Der überarbeitete erste Tiguan läuft in den USA zwar immer noch gut, aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das ändert. Auch dort gibt es inzwischen die zweite Generation des SUV zu kaufen. Angeblich will VW den ersten Tiguan für Nordamerika noch bis weit in 2019 in Osnabrück produzieren lassen. Als Konkurrenz zum Nachfolger dürfte diese Rechnung aber durchaus als optimistisch einzuschätzen sein.

Elektrobulli?

Immerhin können die Osnabrücker auf die Produktion des Elektrobullis I.D. Buzz hoffen, der ab 2022 bei den Händlern stehen soll. Mit einer geschätzten Stückzahl von 50 000 bis 60 000 pro Jahr würde der Bulli gut zu Osnabrück passen, sagen Experten. Unklar ist, wann über die Produktionsstandorte für das T-Roc Cabrio, so es denn überhaupt gebaut wird, und den I.D. Buzz entschieden wird.

VW kämpft weiterhin mit seinem Abgasskandal und der abnehmenden Beliebtheit des Diesels. Nun geht der Konzern in die Offensive: Am Montag kündigte er an, seinen Umsatz bis 2020 um 25 Prozent steigern zu wollen. Bereits am Freitag hatte VW angekündigt, von 2018 bis 2022 34 Milliarden Euro in die Entwicklung von Elektroautos, autonomem Fahren und Digitalisierung zu investieren.

Bildtext:
Wird nun länger als geplant in Osnabrück montiert: der Porsche Cayman (718).

Foto:
Lothar Hausfeld

Autos aus OS

Produktpalette seit der Karmann-Pleite:

Porsche Cayenne:

Montage seit 2015

VW Tiguan I: Lackierung und Montage seit 2016

Š koda Fabia III:

Lackierung seit 2016

Porsche Cayman 718 (982): Montage seit 2017

Frühere Modelle:

VW XL 1: Komplettfertigung von 2014 bis 2016

Porsche Cayman (981c): Montage 2012 bis 2016

Porsche Boxter ( 981): Montage 2012 bis 2016

Golf VI Cabrio: Komplettfertigung 2011 bis 2016
Autor:
yjs


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