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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Drittes Jugendparlament geht an die Arbeit
Zwischenüberschrift:
Erster Beschluss: Sitzungen künftig einmal pro Monat statt alle sechs Wochen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ende Oktober wurden die Mitglieder des dritten Osnabrücker Jugendparlaments für die kommenden zwei Jahre gewählt. Bei der konstituierenden Sitzung trafen sie sich in dieser Woche zum ersten Mal.

25 Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren setzen sich nun für die Wünsche und Forderungen ihrer Altersgenossen ein. Die neuen Mitglieder des Jugendparlaments versammelten sich im Ratssaal und wurden von ihren Vorgängern begrüßt. Stadtrat Wolfgang Beckermann lobte, dass die Jugendlichen ihre Chance an der politischen Teilhabe in Osnabrück aktiv nutzen. Zudem habe das Jugendparlament eine wichtige Funktion in der Politik- und Jugendbildung. Das Gremium habe eine hohe Verantwortung und finde Gehör in den Ausschüssen, so Beckermann. Er wünschte den neuen Mitgliedern viel Freude, Kreativität und Erfolg.

Eines der neuen Mitglieder ist die 19-jährige Sera Avincsal. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer großen Schwester, die im zweiten Jugendparlament dabei war. Es ist etwas Tolles, sich für die Jugendlichen in der Stadt einzusetzen″, sagt Sera Avincsal. Ich bin offen für alles.″ Sie interessiert sich für öffentlichen Nahverkehr: Die Busfahrkarten müssen auf jeden Fall günstiger werden und sind echt überteuert.″ Ein weiterer Punkt, der ihr am Herzen liegt, ist die Sauberkeit der Stadt. Auch freut sie sich, neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen.

Für einige Mitglieder ist es bereits die zweite Runde im Jugendparlament, etwa für die 17-jährige Elisabeth Goebel und den 18-jährigen Jan Ebeling. Es ist ziemlich viel passiert″, sagt Goebel. Besonders im Bereich der Busfahrkarten haben wir viel diskutiert.″ Die 17-Jährige nimmt viel Erfahrung aus dem zweiten Parlament mit, wünscht sich allerdings etwas mehr Präsenz in der Öffentlichkeit, sodass alle Jugendlichen wissen, wofür sie ihre Stimme abgegeben haben″.

Das Jugendparlament habe bereits an vielen Projekten mitgewirkt. Eines unterstützt kreative Künstler″, erklärt die Schülerin. Auch haben wir uns mit der Stromversorgung der Skaterhalle beschäftigt und bei der Ökomeile mitgewirkt. Wir haben Präsenz gezeigt und an vielen Stellen geholfen.″ Auch wurde die Geschäftsordnung weiter ausgeweitet″, ergänzt das jetzt ausgeschiedene Mitglied Jenushan Antonydas. Jugendliche im Landkreis können jetzt mitwählen und gewählt werden.″ Antonydas hofft, dass die neuen Mitglieder mit demselben Elan und konzentriert an die Aufgabe herangehen werden. Und auch, dass einige Projekte, die im zweiten Parlament begonnen wurden, bald beendet werden. Goebel erhofft sich von den neuen Mitgliedern viel Motivation, viele Ideen und vor allem Diskussionsbereitschaft. Denn so ein Parlament lebt von vielen verschiedenen Meinungen.″

Welche Themen im neuen Parlament behandelt werden, wird sich noch zeigen: Viele Mitglieder werden auch ihre eigenen Ideen mitbringen″, so Goebel. Noch im November findet ein Workshop statt. Dort gibt es für die neuen Mitglieder die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, und sie können gemeinsam überlegen, welche Themen aufgegriffen werden sollen. Dort bekommen sie auch Informationen rund um Politik und das Jugendparlament.

Bereits jetzt wurde abgestimmt, dass sich das Parlament nicht mehr sechswöchentlich trifft, sondern alle vier Wochen. Der Ältestenrat, bestehend aus Jan Ebeling, Nursenem Yasatemur und Sera Avincsal, wird demnächst den Vorstand ernennen. Die erste Sitzung findet voraussichtlich am 18. Dezember statt. Infos online auf jugendparlament-os.de.

Bildtext:
Das Jugendparlament tagt, wo auch der Rat der Stadt zusammenkommt: im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Gehen motiviert in die dritte Wahlperiode des Osnabrücker Jugendparlaments: Sera Avincsal und Jan Ebeling wurden zusammen mit den anderen 23 Mitgliedern von Stadtrat Wolfgang Beckermann begrüßt.

Fotos:
Hermann Pentermann
Autor:
ansk


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