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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Widerstand gegen Straßenausbau
Zwischenüberschrift:
Bramscher Straße: Anwohner gründen Initiative
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
An der Bramscher Straße wendet sich eine Initiative gegen die Ausbaupläne der Stadt. Anwohner fürchten vor allem, dass es für Fußgänger und Radler gefährlicher wird, wenn die Fahrbahn für die Elektrobusse verbreitert wird.

Osnabrück. Wir fühlen uns als Anwohner nicht ausreichend gehört und sind mit den Plänen der neuen Streckenführung und dem dazugehörenden Ausbau der Süntelstraße nicht einverstanden″, schreibt Birgit Elixmann im Namen der Intiative IBRAS″. Die Vertreter der Stadt hätten in der Informationsveranstaltung und in einem persönlichen Gespräch zwar die Sorgen und kritischen Fragen zur Kenntnis genommen und eine Prüfung zugesagt, allerdings ohne zeitliche Zusage.

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wird am Donnerstag über den Ausbau der beiden Knotenpunkte von Bramscher Straße und Hansastraße beraten. Allerdings steht der Tagesordnungspunkt unter dem Teil Noch nicht abschließend zu behandelnde Angelegenheiten″. Gleichwohl befürchten die Anwohner, dass die Stadt und die Stadtwerke Fakten schaffen könnten, statt den offenen Diskurs mit den Anwohnern fortzusetzen.

Eine breitere Fahrbahn lasse höhere Geschwindigkeiten zu, gibt die Initiative zu bedenken. Zudem sei es nicht unwahrscheinlich, dass der Verkehr zunehme. Damit steigt auch die Gefahr von Radunfällen, da bei Begegnungsverkehr ein ausreichender Abstand gar nicht eingehalten werden kann″, vermerkt Birgit Elixmann. Im Namen der Initiative stellt sie die Frage, ob die hohen Umbaukosten für die beiden Knotenpunkte mit der Hansastraße seriös begründbar sind″, so lange sich die Gesamtfahrtzeit für die Busse der Linie 4 lediglich um eine Minute verbessere.

Kritisch wird auch gesehen, dass die ohnehin schon schmalen Gehwege an der Süntelstraße nach dem Umbau noch enger werden sollen. Und mit dem Wegfall von Parkplätzen werde es wahrscheinlicher, dass immer mehr Autos wild geparkt würden. Die Initiative bringt aber auch eigene Vorschläge ein. So biete es sich an, als kostengünstigere Alternative″ zum Umbau der Knotenpunkte über ein geeignetes Abbiege- und Ampelmanagement für die Einbiegung Wachsbleiche/ Hansastraße nachzudenken″.

Birgit Elixmann betont, dass die Anwohner dem Ausbau des Nahverkehrs und der Elektrifizierung der Busse positiv gegenüberstünden. Aber die Lebensqualität der Anwohner dürfe nicht sinken. Die Initiative wolle nicht anklagen, sondern ergebnisoffen mit in die Planungen einbezogen werden″.

Bildtext:
Bedenken gegen den geplanten Ausbau der Bramscher Straße und der Süntelstraße kommen von Anliegern.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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