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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Handyticket ungerecht
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel So funktioniert das Handyticket Seniorenbeirat kritisiert höhere Preise für Papierkarten″ (Ausgabe vom 2. November).

Es ist ja schön und gut, wenn die Stadtwerke bezüglich der Tickets auch neue Wege suchen. Man sollte aber nicht die möglichen Fahrgäste vernachlässigen und benachteiligen, die kein Smartphone besitzen, aus welchen Gründen auch immer.

Viel wesentlicher als die Einführung des Handytickets ist für mich die Verlässlichkeit des Busverkehrs. Und hier hapert es bei den Stadtwerken ganz massiv! Ich wohne in Belm und möchte möglichst den öffentlichen Nahverkehr nutzen, da laut Fahrplan auch eine gute Anbindung an das Stadtgebiet gegeben ist. Aber leider stimmen der Fahrplan und die tatsächlichen Abfahrtzeiten überhaupt nicht überein. […] Die Busse kommen schon sehr oft verspätet in Belm an und fahren entsprechend mit Verspätung von der Starthaltestelle ab. […]

Es wäre sicher sehr sinnvoll, wenn sich die zuständigen Damen und Herren bei den Stadtwerken in anderen Orten den Nahverkehr ansehen würden, um daraus zu lernen sowohl bezüglich Pünktlichkeit als auch der Preisgestaltung. […] Und wenn das Handyticket so zuverlässig funktioniert wie die Anzeigetafeln, kann ich nur jedem Handykunden empfehlen, die entsprechenden Abbuchungen auf seinem Konto genauestens zu überprüfen, dass hier nicht doppelt abgerechnet wird.″

Manfred Schawe

Belm

Normalerweise sollten auch die Stadtwerke interessiert sein, […] volle Busse zu haben, und nicht ein Zwei-Klassen-System aufbauen und eine Gruppe dafür zu bestrafen, dass sie kein modernes Handy hat, das auch W-Lan-fähig ist, oder überhaupt keines zu haben. […]

Die neuen Bustarife sind nicht ausgewogen und bedürfen einer Überarbeitung. Man sollte es jedem Einzelnen überlassen, ob er mit dem Handy oder bar beim Busfahrer bezahlt. Aber der Preis sollte der gleiche sein.

Der Einzelfahrschein hat sicher nur einen geringen Anteil. Wer öfter fährt, hat mindestens eine 8er-Fahrkarte oder ein Monats- oder Jahresticket und belastet somit auch nicht den Busfahrer.

Auch in Osnabrück wächst die Gruppe der Älteren, und diese haben nicht alle ein Smartphone. Die neuen Bustarife sollten fairnesshalber zurückgenommen und eine preislich bessere Version für die Senioren im Nahverkehr zur Verfügung gestellt werden.″

Herbert Sommerfeld

Osnabrück
Autor:
Manfred Schawe, Herbert Sommerfeld


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