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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bissendorf soll neue Radroute erhalten
Zwischenüberschrift:
Konzept im Ausschuss vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bissendorf könnte Teil einer neuen Radroute durch die ILE-Region Hufeisen″ werden. Bewilligt das Land den entsprechenden Förderantrag, müsste die Gemeinde lediglich 4500 Euro zahlen.

Bissendorf. Osnabrück drum zu″ soll die Radroute heißen, die Regionalmanagerin Cornelia Holthaus in der jüngsten Sitzung des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses präsentierte. Die 105 Kilometer lange Strecke soll ausschließlich auf bestehenden Wegen des Radverkehrsleitsystems im Osnabrücker Land (Ravelos) verlaufen und 47 Sehenswürdigkeiten in den sechs Hufeisen-Gemeinden″ Wallenhorst, Belm, Bissendorf, Georgsmarienhütte, Hagen und Hasbergen verbinden. Ob das Projekt tatsächlich kommt, hängt Holthaus zufolge nun davon ab, ob das Land den Förderantrag bewilligt. Falls ja, müssten die sechs Kommunen von 100 000 Euro Gesamtkosten nur 27 000 Euro selbst zahlen, das wären 4500 Euro pro Kommune.

Wohl auch deshalb nahm der Ausschuss die Pläne positiv auf. Einzig der Name stieß auf Kritik: Gerade externe Gäste könnten mit der umgangssprachlichen Bezeichnung möglicherweise wenig anfangen, wandte Ausschussvorsitzende Anja Schmidt (SPD) ein. Holthaus entgegnete, dass Vertreter aller Kommunen sich bewusst auf einen regionalspezifischen Namen geeinigt hätten, um auch die Anwohner anzusprechen: Es geht bei dieser Route nicht nur um rein touristische Ziele, sondern auch darum, den Bürgern zu vermitteln, welche Tourismuspotenziale es vor ihrer Haustür gibt.″

Ebenfalls von der Arbeitsgruppe ausgesucht wurden die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. Im Gebiet der Gemeinde Bissendorf sind dies die Schelenburg in Schledehausen, das Hünengrab in Jeggen, der Sonnensee und das Rathaus sowie Holter Kirche und Holter Burg. Sie sollen mit einer auf einem Holzpfahl angebrachten Plakette versehen werden, auf der ein sogenannter QR-Code aufgedruckt ist, der mit dem Smartphone ausgelesen werden kann und zu einer Internetseite mit weiteren Informationen führt. Auch soll eine kostenfreie Telefonnummer angegeben werden, über die mit dem Handy ein Tonbeitrag mit Hintergründen abgerufen werden kann. Um das Projekt zu bewerben, sollen Holthaus zufolge zudem 5000 Faltkarten gedruckt werden . Beschildert würde die Route auf bestehenden Schildern anderer Ravelos-Strecken.

Ladestationen für E-Bikes seien nicht geplant, beantworte Holthaus eine Frage von Monika Feil (FDP), wohl aber sollten bestehende Ladestationen in der Karte verzeichnet werden. Angelika Rothes (CDU) Anregung, auch den Mehrgenerationenpark Wissingen zu integrieren, werde sie gerne prüfen, sagte die Regionalmanagerin.

Eine Entscheidung über die Fördermittel erwarte sie nicht vor Frühjahr, sagte Holthaus. Allerdings messe sie dem Antrag gute Erfolgsaussichten bei, weil er viele Förderkriterien erfülle. Grundlage ist das Förderinstrument der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE), welches in Form des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) Hufeisen″ die sechs niedersächsischen Anrainerkommunen von Osnabrück gezielt fördern soll. Ansprechpartnerin ist Regionalmanagerin Holthaus, die ihr Büro im Wallenhorster Rathaus hat.

Mehr aus Bissendorf lesen Sie im Ortsportal auf noz.de/ bissendorf
Autor:
Constantin Binder


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