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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Hexen und Zombies erobern den Zoo
 
Nächster „Zombiewalk″ erst wieder 2018
Zwischenüberschrift:
Zweites Halloween-Festival lockt bis Dienstag mit Gruselspaß für Groß und Klein
 
Organisatoren haben in diesem Jahr nicht genug Zeit für die Planung gehabt
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Seit Freitagabend lädt der Osnabrücker Zoo zum zweiten Halloween-Festival ein. Hexen, Zombies und andere gruselige Gestalten schmücken den sonst so hellen Zoo in eine Gruselkulisse. Das Programm ist für Groß und Klein ein echtes Halloweenerlebnis.

Osnabrück. Überall tönen Schreie, gruselige Musik oder andere Geräusche durch den Osnabrücker Zoo. An jeder Ecke sieht man Skelette, Spinnen oder gruselige Gestalten. Bis Dienstag, 31 Oktober, können große und kleine Zoobesucher das Halloween-Festival täglich ab 17.30 Uhr erleben. Letztes Jahr hatten wir 5200 Besucher. Das Festival wurde gut angenommen, deswegen haben wir es dieses Jahr um einen weiteren Tag verlängert″, sagt Lisa Josef vom Zoo Osnabrück. Täglich ab 20 Uhr werden Hexen bei der Witch Night″ die Zuschauer zum Gruseln bringen. Der Magier Sven Larsen wird ebenfalls für Staunen sorgen. Außerdem gebe es während des Festivals kostenlose Führungen zu den Tieren. Unsere Zoopädagogen werden den Besuchern zeigen, wo nachts die besonderen Plätze der Tiere sind, welche sogar aktiv werden und dazu mehr erzählen″, sagt Josef.

Die kleinen Zoobesucher können während des Festivals im Zoorestaurant Gespenster basteln oder sich von Bloody Margy″ schminken lassen. Im Hexenmärchenland″ können Kinder mit Begleitung eines Erwachsenen in ein Labyrinth eintauchen. Der Wald der Toten″ oder die Wiese des Schreckens″ sind nichts für schwache Nerven. Jugendliche ab 16 Jahren können sich in die Labyrinthe hineinwagen. Angsteinflößende Kulissen und Erschrecker warten darauf, die Besucher in Angst und Schrecken zu verjagen″, sagt Diana Reuvekamp, Veranstaltungsfrau im Zoo Osnabrück. Zusammen mit der Veranstaltungsagentur Spirit of Poison″ wurde das Halloween-Festival organisiert. Es ist eine Herausforderung, die Zelte und Kulissen in einem Zoo aufzubauen. Aber die Ecken und Wege bieten eine tolle Atmosphäre″, sagt Ingo Reuther von Spirit of Poison″. Seit einem Monat bauen er und seine Mitarbeiter die Kulissen schon auf, seit einer Woche aber intensiv. Wir haben uns auf Halloween und Horror spezialisiert.″

Vier professionelle Künstler und Hobby-Erschrecker″, die über ein Casting gesucht wurden, arbeiten zusammen. Es wird viele Attraktionen geben, die die Besucher woanders nicht zu sehen bekommen″, sagt Reuther. Zu viel dürfe er aber nicht verraten. Schließlich soll der Überraschungseffekt noch einmal richtig für Gänsehaut sorgen″, sagt Reuvekamp. (Weiterlesen: Horrorspaß im Zoo Osnabrück)

Eine Bildergalerie von den Zombies und Gruseleffekten im Zoo finden Sie auf www.noz.de / zoo

Bildtext:
Täuschend echt geschminkt kommen die sogenannten Walking-Acts daher, die die Zoo-Besucher auf den Wegen im Tierpark in Angst und Schrecken versetzen sollen. Auch im unterirdischen Zoo (Bild Mitte) müssen Besucher mit gruseligen Effekten rechnen.
In den Kostümen der Zombies stecken die Gewinner des Horror-Castings, das der Zoo Anfang Oktober veranstaltete.
Fotos:
Katja Steinkamp

Osnabrück. Schlechte Nachrichten für Untote und gute Nachrichten für alle, die mit der ursprünglich aus Irland stammenden Halloween-Tradition, die in Deutschland auf den Reformationstag fällt, so gar nichts anfangen können: In diesem Jahr wird es in Osnabrück keinen Zombiewalk″ geben.

2010 krochen erstmals seltsame Gestalten aus ihren Löchern und wankten über den Neumarkt. Die Idee, sich am 31. Oktober als Körpergliedmaße schwenkende Untote zu schminken und zu verkleiden und einen gruseligen Zug durch die Stadt anzutreten, stammt natürlich aus den USA, fand 2001 erstmals in Sacramento statt. 2006 fand in Köln der erste Zombiewalk in Deutschland statt.

In Osnabrück riefen in den vergangenen Jahren immer Jan Köhnen und Jelena Hesse über Facebook dazu auf, sich dem munteren Zug anzuschließen. Da Köhnen in der Filmpassage arbeitete, endete der Zombiewalk stets im Kino, wo es ein Halloween-Event mit kleinen Vergünstigungen gab. Nur im vergangenen Jahr da sei es etwas chaotisch zugegangen. Im Vorfeld hatte sich der niedersächsische Schaustellerverband bei uns gemeldet″, sagt Jan Köhnen. Die Schausteller hatten die Idee, den Zombiewalk auf dem Jahrmarkt statt im Kino enden zu lassen. Die Idee gefiel den beiden Organisatoren, auf ihre Antwort hörten die beiden jedoch länger nichts so lange, dass sie sich schließlich doch für die Filmpassage entschieden. Kurz vor dem Stichtag meldete sich dann doch noch einmal jemand vom Schaustellerverband. Es sei ein ziemliches Hin und Her gewesen, sagt Köhnen, und am Ende sei der Marsch nicht gut besucht gewesen.

Dass die Untoten dieses Jahr pausieren 2018 soll es wieder einen Zombiewalk geben –, habe aber auch private Gründe. Unter anderem habe er in diesem Jahr geheiratet und nicht genügend Zeit gehabt, sich im Vorfeld um den Zombiewalk zu kümmern. Kontakt zur Polizei, dem Ordnungsamt, der Feuerwehr sowie eine kleine Vorwarnung für besorgte Bürger″ auch Horror braucht Planung.

Zumindest eine Person freut sich über die Zombie-Pause: Jan Köhnens Frau. Die hat er nämlich an einem 31. Oktober kennengelernt. Nein, nicht auf dem Zombiewalk, sondern in der Filmpassage. In diesem Jahr hat er am gemeinsamen Jahrestag endlich wieder einmal Zeit für sie.

Bildtext:
Ein Bild aus bessern Zeiten″: Der Zombiewalk 2014. Dieses Jahr wird es in Osnabrück keinen Marsch der Untoten geben.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Katja Steinkamp, coa


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