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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Feuer auf dem Piesberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die 13. Ausgabe des Piesberger Pyro-Zaubers″ der Firma Toschpyro lockte am Samstagabend über 5000 Besucher auf das Freigelände am Süberweg.

Die Rauchschwaden hatten sich kaum verzogen, da schossen auch schon die nächsten Leuchtkugeln in den Abendhimmel. Ein Dauerfeuerwerk von rund drei Stunden ließ den alten Steinlagerplatz in bunten Farben erleuchten. Die Abschüsse der Feuerwerkskörper hatte System. In nummerierter Reihenfolge zündeten Pyrotechniker Thomas Schulte und sein Team nacheinander eine Auswahl ihrer Produkte. Mittels am Eingang ausgeteilter Vorführlisten″ konnte das Publikum die jeweiligen Effekte nachvollziehen.

Die Bezeichnungen der Feuerwerksbatterien klangen dabei ebenso fantasievoll wie martialisch. The Great Escape″, Böse Buben″, Killer Crosette″ oder Double Demolition″ ließen wirbelnde Sterne, prasselnde Funken und Glitzereffekte aufsteigen. Von wenigen Sekunden bis hin zu einigen Minuten reichte dabei die Abbrenndauer.

Im Sortiment hatten die Feuerwerker aber nicht nur Produkte von Fremdfirmen, sondern auch zahlreiche Eigenkreationen und Sonderanfertigungen. Von einem kleinen Freiluftpavillon aus steuerten die Experten das Geschehen. Durch die Lage des Platzes am Fuße des Piesbergs hallte das ohnehin laute Knallen der Feuerwerkskörper zusätzlich nach. Den Besuchern empfahl es sich deshalb, das Spektakel mit Ohrenstöpseln zu verfolgen.

In Liegestühlen

Ohnehin schienen sich aber die meisten gut auf den Abend vorbereitet zu haben. Nicht wenige, die es sich in eigens mitgebrachten Liegestühlen mit Decken bequem gemacht hatten.

Nach einer politischen Kontroverse über die Zukunft des kommerziellen Feuerzaubers am Piesberg hatte der Rat im Juni grünes Licht gegeben. Besuchern bot sich durch die Zusammenarbeit der Feuerwerker mit den Osnabrücker Dampflokfreunden die gern genutzte Gelegenheit, das Pyro-Spektakel mit der historischen Dampflok anzusteuern. Neu war in diesem Jahr der Fahrservice mit dem Osnabrücker Traditionsbus, der auf verschiedenen Routen die Feuerwerksbesucher hin- und zurückbrachte.

Bildtext:
Drei Stunden dauerte der Pyro-Zauber am Fuße des Piesberges.

Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
cby


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