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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Flohmarkt weiter zweimal im Jahr
 
Nachtflohmarkt weiter zweimal pro Jahr
Zwischenüberschrift:
Feuerwehrausschuss spricht sich gegen Reduzierung aus – Online-Buchung noch offen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Der Osnabrücker Nachtflohmarkt wird weiter zweimal jährlich stattfinden. Der Verwaltungsvorschlag, nur noch einen Termin festzulegen, stieß in der Politik auf Ablehnung. Offen bleibt die Einführung eines Online-Buchungssystems. Sicher ist eine Verlagerung an den Ledenhof.

Osnabrück. Der Vorschlag der Verwaltung, den Osnabrücker Nachtflohmarkt von zwei- auf einmal pro Jahr im Sommer zu reduzieren, ist bei den Ratspolitikern durchgefallen. Die Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnung wollen an den bewährten Terminen erster Sonntag im Mai und zweiter Sonntag im September festhalten. Einig sind sie sich auch darin, den Flohmarkt aus der Fußgängerzone an den Ledenhof zu verlegen und die Uhrzeit auf 18 bis 2 Uhr festzulegen. Strittig blieb in der Ausschusssitzung am Donnerstag die Frage, ob es künftig eine Vorab-Standanmeldung geben soll oder nicht.

Dabei war die überhaupt erst der Anlass für eine Verlegung aus der Fußgängerzone an den Bereich rings um Ledenhof und Katharinenstraße inklusive Reichwein-Platz, Redlingerstraße und Hakenstraße bis zum Kamp. Vor den Geschäften in der Fußgängerzone ist es laut Verwaltung an Samstagen im laufenden Geschäftsbetrieb nicht möglich, vorab gebuchte Stände auf dem Boden zu markieren.

Stadtbaurat Frank Otte (Grüne) plädierte vor allem wegen des Personalaufwandes für eine Standvergabe über ein Online-Buchsystem statt des bisherigen Windhundprinzips. Zurzeit kassieren die städtischen Mitarbeiter die Standgebühren vor Ort ab, jeder darf seinen Stand aufstellen, wo Platz ist. Wir haben beim letzten Mal fast nicht genügend Mitarbeiter zusammenbekommen, die wir nachts losschicken konnten″, so Otte.

An den bewährten zwei Terminen pro Jahr würden viele Auswärtige viel Geld in die Stadt bringen, begründete Ratsmitglied Christoph Bertels (CDU) einen umfänglichen Änderungsantrag der CDU. Gegen einen Termin im Sommer spreche zudem die Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen vor den Sommerferien. Auch sollen Verkäufer weiterhin die Möglichkeit haben, Stände ab einem Meter Länge für 10 Euro aufzustellen und nicht pauschal 20 Euro für drei Meter zu zahlen, wie von der Verwaltung vorgeschlagen.

Ich finde das Windhundprinzip gar nicht so schlecht″, stimmte ihm Thomas Klein (Grüne) zu. Flohmarkt hat auch etwas mit Spontaneität zu tun.″ Auch Oliver Hasskamp (FDP) sprach sich für das Spontane, Freiheitliche″ aus. Anita Kamp (SPD) mahnte hingegen, die Belange der städtischen Mitarbeiter im Blick zu behalten. Sowohl SPD als auch Grüne wollten das Thema noch einmal in ihren Fraktionen besprechen. Eine Entscheidu
Autor:
sdo


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