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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
So funktioniert Demokratie
Zwischenüberschrift:
Rege Beteiligung bei der Wahl zum Osnabrücker Jugendparlament
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zurzeit werden an vielen Osnabrücker Schulen die Wahlen zum dritten Jugendparlament durchgeführt. 40 Kandidaten stehen zur Wahl und die Wahlbeteiligung ist bislang rege. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 2. November, erwartet.

Osnabrück. Wählen dürfen alle Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren aus der Stadt und erstmals auch jene aus dem Landkreis, die in Osnabrück zur Schule gehen, eine Ausbildung oder Freiwilligendienst machen.

In der Thomas-Morus-Schule in Haste wurde das Wahlangebot am Freitag in großer Zahl wahrgenommen. Dort machten auch die Schülerinnen und Schüler der gegenüberliegenden Angelaschule ihre Kreuzchen. Ich bin froh, wählen gehen und Demokratie umsetzen zu können″, sagte der 18-jährige Jan Schlarmann. Der ein Jahr jüngere Tobias Bursig sieht es ähnlich: Ich will die Chance ergreifen.″ Sie und ihr Schulkamerad Marco Sudermann sind überzeugt, dass die Wahl des Jugendparlaments auch die Kommunalpolitik beeinflusst. Die Entscheidungen aus dem Jugendparlament gehen auch an die in Anführungszeichen richtigen Politiker″, so Schlarmann.

Dass die Angelaschüler an der Wahl zum Jugendparlament in der Cafeteria in der gegenüberliegenden Thomas-Morus-Schule teilnähmen, sei schon vor einiger Zeit zwischen den Schulen abgesprochen worden, sagt der Leiter der Thomas-Morus-Schule, Matthias Wocken. Der Leiter der Angelaschule hatte unserer Redaktion im Vorfeld gesagt, seine Schule nehme an den Wahlen wegen einer großen Schulfahrt vor den Herbstferien und der damit verbundenen Auslastung der Lehrkräfte nicht teil. Das sei aber eine irrtümliche Information aufgrund eines Fehlers in der internen Kommunikation gewesen, so Wocken.

Über den Ablauf, die Bedeutung und die Termine der Wahl wurden die Schüler im Unterricht und über Plakate informiert. Sie erfuhren dort auch, dass die Themen des Jugendparlaments in die Ausschüsse des Stadtrats getragen werden, wo sie diskutiert und möglicherweise beschlossen werden. Konkret wurde zum Beispiel schon über kostenlose Buskarten für Oberschüler diskutiert.

Für den reibungslosen Ablauf waren Wahlhelfer unverzichtbar. Diesen Job übernahmen in der Thomas-Morus-Schule fünf Mädchen und drei Jungen. Wenn die Wähler wissen, was sie wollen, geht es reibungslos″, sagt Julia Kornusin (15). Auf jugendparlament-os.de haben sich alle Kandidaten vorgestellt. So konnten die Wähler im Vorfeld eine Auswahl treffen. Das haben aber nicht alle gemacht. Bei manchen mussten wir noch erklären, wer und was gewählt wird″, sagt Ricarda Berg (14).

Alle Wahlzettel sollen nach Angaben des Kinder- und Jugendbüros am Donnerstag ausgezählt sein, nachdem die Schüler der Felix-Nussbaum-Schule am Mittwoch als letzte gewählt haben. Dann ist auch bekannt, wer es in das 25-köpfige Jugendparlament geschafft hat.

Bildtexte:
Stimmabgabe in der Thomas-Morus-Schule: Die Abläufe der Wahl zum Jugendparlament sind fast identisch mit denen von Kommunalwahlen.

Die jungen Wähler dürfen sich vor Ort registrieren.

Wahlhelferinnen: Ohne Ricarda Berg (links), Julia Kornusin und sechs weitere Wahlhelfer wäre die Wahl zum Jugendparlament nicht reibungslos abgelaufen.

Fotos: Gert Westdörp
Autor:
Thomas Wübker


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