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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eine Mini-Gartenschau am Hauptbahnhof
Zwischenüberschrift:
Osnabrück will Werbung für Bad Iburg machen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Von April bis Oktober nächsten Jahres findet in Bad Iburg die Landesgartenschau statt. Die Veranstaltung direkt vor den Toren Osnabrücks kann und soll auch an Osnabrück nicht geräuschlos vorbeigehen. Was also ist zu tun? Wie kann sich die Stadt in das Gartenevent einbringen?

Zunächst hatten die Verantwortlichen an eine Fläche in Bad Iburg gedacht, die durch die Stadt gestaltet werden sollte. Erste Überlegungen dazu waren mit den Veranstaltern schon erörtert worden, wie Stadtservice-Leiter Hans Schröder vom Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) den Mitgliedern des OSB-Betriebsausschusses erläuterte. Jetzt aber macht eine andere Idee die Runde: Warum nicht in Osnabrück selbst für die Laga 2018 werben? Und das am liebsten an einer prominenten Stelle wie dem Hauptbahnhof?

Anfängliche Skepsis wich im Ausschuss schnell einem Lob für die Kreativität, dass in diesem Fall nach Schröders Worten dem Kämmerer Thomas Fillep gebührt, der die Bahnhofsidee ins Spiel brachte. Auch die Lagaverantwortlichen in Bad Iburg sehen in der Osnabrücker Bahnhofsvariante eine gute Möglichkeit, auf die Veranstaltung in dem Kurort am Fuß des Teutoburger Waldes aufmerksam zu machen. Man fand die Idee gut, in Osnabrück etwas zu bewerben, was in Iburg stattfindet″, so Schröder. Der Mann vom OSB hat auch schon einen Mitstreiter gefunden: Carsten Gronwald, Betreiber des Proberaumzentrums am alten Güterbahnhof, will sich an der Begrünung des Bahnhofsvorplatzes laut Schröder beteiligen. Gronwald will sich mit Arbeitskraft in das Thema einbringen. Als Lohn stelle sich Gronwald sozusagen im Zuge eines Tauschgeschäfts die Lieferung zum Beispiel von OSB-Kompost für seine anderen Gartenprojekte im öffentlichen Raum vor (eines davon auf der Rückseite der Dominikanerkirche).

Selbstverständlich wären nach Schröders Worten auch die OSB-Auszubildenden mit von der Partie. Die seien auch für die Gestaltung einer Fläche in Iburg ohnehin eingeplant gewesen. Die Frage der verfügbaren Flächen auf dem Bahnhofsvorplatz nicht alle befinden sich im Besitz der Stadt hat Schröder im Vorfeld bereits abgeklopft. Anbieten würden sich nach seinen Worten die jetzt schon von der Stadt mit Bänken ausgestatteten Bereiche links und rechts neben dem Haupteingang.

Zum Einsatz kommen soll Mobiles Grün″, mithin keine fest verwurzelten Pflanzen, sondern zum Beispiel Bäume in Pflanzkübeln, die nach Ablauf der Laga wieder abgeräumt werden können. Im Ausschuss stieß die Idee auf ein positives Feedback″ wie der Vorsitzende des Gremiums, Heiko Panzer (SPD), die kurze Aussprache zusammenfasste. Auch die von Schröder grob geschätzten Kosten in Höhe von 15 000 bis 35 000 Euro schienen den Damen und Herren durchaus erschwinglich. Zumal sie sich ja auch noch verringern ließen, wenn zum Beispiel Baumpatenschaften gegen Spenden vergeben würden, wie Kerstin Albrecht (BOB) anregte. Ich finde die Idee sehr kreativ″, äußerte sich auch Birgit Strangmann von den Grünen lobend. Für die CDU unterstützte Thomas Niemann das Vorhaben. Volker Hänsler, Leiter des Fachbereichs Finanzen, und in Vertretung seines Chefs Fillep Teilnehmer an der Sitzung, erinnerte an die Urheberrechte des Architekten. Diese müssten noch abgefragt werden.

Kommentar:

Ein bisschen Grün kann nicht schaden

Warum auch immer, ob als Werbung für die Landesgartenschau oder mal einfach nur so: Ein bisschen mehr Grün kann der Betonwüste vor dem Bahnhof nicht schaden.

Insofern ist die Idee, neben dem Haupteingang Werbung für die Veranstaltung in Bad Iburg zu machen, eine ausgesprochen lobenswerte. Und da sie offensichtlich von Kämmerer Thomas Fillep kommt, dürfte die Finanzierung des Projekts ohne größere Probleme möglich sein.

Aber warum nicht zeitgleich auch noch in Bad Iburg für die Friedensstadt die Werbetrommel rühren? Immerhin ist die Landesgartenschau, der größte Besuchermagnet in der Region im kommenden Jahr. Diese Chance, ein breites Publikum auf sich aufmerksam zu machen, sollte sich Osnabrück auf keinen Fall entgehen lassen. Es gibt sicherlich teurere und schlechtere Werbemaßnahmen.
Autor:
dk


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