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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Urban statt mediterran
Zwischenüberschrift:
L+T-Markthalle wird nach zehn Jahren umgestaltet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zehn Jahre nach ihrer Eröffnung erhält die L+ T-Markthalle ein neues Gesicht. Der Umbau soll in mehreren Abschnitten während des Osnabrück. Noch vermittelt die Markthalle des Modehauses mit ihren bunt gemalten Häusern und dem blauen Himmel mediterranes Flair. Doch ab kommendem Jahr soll sie mehr Markthallencharakter erhalten: Die roten, gelben und grünen Häuser sollen Platz machen für Industrie-Flair, Holz und moderne Palettenmöbel. Urban soll die Markthalle ab 2018 werden, aber auch grün.

Bereits vor zwei Jahren begannen L+ T-Geschäftsführer Mark Rauschen und Rogee Wildung, Leiter der Gastronomie bei L+ T, an dem Konzept zu arbeiten. Wildung besuchte hierfür Markthallen in ganz Europa und berichtete seinem Chef anschließend begeistert von Käsetheken in Amsterdam und schwärmte von der Atmosphäre in den Hallen der großen Metropolen. Und so wird sich nicht nur die Optik der Markthalle verändern auch das Sortiment wird an das neue Konzept angepasst.

2007 haben wir die L+ T-Markthalle eröffnet, und sie wurde auch schnell gut angenommen. Doch der Bedarf hat sich mit der Zeit verändert″, sagt Rauschen. Feinkost sei in der Innenstadt schwer abzubilden″. Der Fokus werde daher künftig auf der Gastronomie liegen.

So wird es in der neu gestalteten Markthalle nicht mehr die Wurst- und Fleischtheke von Dieter Hein geben, und auch die Confiserie Hussel wird sich nach dem für die Süßwaren-Branche wichtigen Weihnachts- und Ostergeschäft verabschieden.

Ebenfalls ausziehen wird das Flammkuchen-Restaurant Le Feu″, dem in der Markthalle das wichtige Abendgeschäft fehlte. Und auch Brörmann der Feinschmecker″ wird sich künftig auf seine Hausmannskost konzentrieren und keine Antipasti mehr anbieten.

Die übrigen Betreiber bleiben der Markthalle erhalten, und es kommen sogar neue hinzu. Bald können Kunden hier wieder Crêpes kaufen allerdings nicht an einem Stand, sondern bei einem Foodtruck, der im Eingangsbereich stehen soll. Und auch ein Restaurant soll es bald wieder geben, nachdem vor gut zwei Jahren das italienische Restaurant L′italiano″ ausgezogen war und Platz für das neue Sporthaus gemacht hatte. Was es mit dem neuen Restaurant auf sich hat, darf Mark Rauschen allerdings noch nicht verraten die letzten Unterschriften fehlen noch.

Eine Herausforderung werde sicherlich der Umbau sein, meint der L+ T-Chef. Um allen hygienischen Standards gerecht zu werden, müssten im Januar vermutlich manche Bereiche schließen, die Markthalle soll während der Bauarbeiten jedoch grundsätzlich geöffnet bleiben. Pünktlich zur Eröffnung des Sporthauses soll der erste Teil der Markthalle modernisiert sein, auch das Restaurant soll bereits dann öffnen. Im Sommer und Herbst folgt dann die Neugestaltung der übrigen Bereiche.

Bildtext:
An eine italiensche Piazza erinnert die Markthalle des Modehauses L+ T derzeit noch. Das mediterrane Flair wird aber bald verschwinden und durch eine urbane Atmosphäre ersetzt werden.

Foto:
Swaantje Hehmann/ Archiv
Autor:
Cornelia Achenbach


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