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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Olle Use macht Anfang 2018 wieder auf
Zwischenüberschrift:
Künftig Gastronomie auf drei Etagen im Herzen der Altstadt
Artikel:
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Originaltext:
Der Zeitplan von Walhalla-Chef Andreas Bernard steht: Wir wollen im Dezember mit dem Umbau der Olle Use fertig sein und dann Anfang kommenden Jahres eröffnen.″

Osnabrück. Die Sanierungsfortschritte am traditionsreichen Kneipen-Standort in der Altstadt sind von außen deutlich zu sehen: Seit knapp vier Wochen ist der Bauzaun vor der Kneipe Olle Use ans Gebäude herangerückt. Die Entkernungsphase ist abgeschlossen, der Einbau der künftigen Gastro-Struktur läuft.

Im Juli 2016 hat das Walhalla die unter Denkmalschutz stehende Immobilie erworben. Ende März haben sich die bisherigen Pächter verabschiedet, und seit dem Sommer läuft der Umbau in enger Absprache mit der Denkmalpflege. Denn das Gebäude an der Heger Straße ist denkmalgeschützt, und der Charakter soll erhalten bleiben, wenn hier jetzt die moderne Interpretation einer Gastwirtschaft″ entsteht.

Die Fassade wird nicht verändert, lediglich die Eingangstür erneuert. Aber das künftige Entree ist dem alten nachempfunden. Andreas Bernard: Wir wissen, welchen Stellenwert die Olle Use in jeder Hinsicht für die Stadt hat, und dass die Erwartungen der Osnabrücker hoch sind, hier auch künftig der Tradition des Hauses gerecht zu werden.″

Da wird nichts dem Zufall überlassen und alles immer wieder mit den Fachleuten vom Bauordnungsamt, der Denkmalpflege und der Feuerwehr abgestimmt. Der Hausherr: Das ist in allen Fragen eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.″

Rund fünf Gewerke sind derzeit im Innern im Einsatz, um das Gastronomie-Konzept auf drei Etagen umzusetzen. Nachdem es zunächst die meiste Arbeit machte, dass die neuen Leitungen und die Lüftungsanlage komplett brandgeschottet sind, werden in Kürze die Heizungsarbeiten abgeschlossen.

Eins ist jetzt schon zu erkennen: Es wird im Innern alles sehr viel heller und luftiger. Die Entdeckung beim Entfernen des bisherigen Innenlebens mit der früheren Pächterwohnung in den beiden oberen Etage: Eine Natursteinwand, die an einer Seite bis unters Dach reicht und freigelegt worden ist. Bernard: Das Steinwerk-Ambiente sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.″

Das Erdgeschoss wird ein offener Bereich mit Hochtischen, an denen nur Getränke serviert werden. Zum Beispiel: ein exklusiv für das Lokal hergestellter Use-Gin. Der Raum soll auch für Themenabende, Ausstellungen, Präsentationen oder kleine Events genutzt werden. Bernard: Es gibt viele Ideen. Hier ist momentan aber noch einiges im Fluss.″ Von Beginn an ein Kernpunkt des neuen Konzepts: Eine separate Ecke, die an die alten Olle Use″-Zeiten erinnert. Der Hausherr: Das ist uns eine Herzensangelegenheit, denn die Kneipe hat einfach die Altstadt-Gastronomie geprägt.″

Eine neue Seitentreppe führt dann in den Restaurantbereich in der ersten Etage. Das Konzept: Es wird keine feste Karte geben, sondern viele frische Gerichte. Die Küche befindet sich ein Stockwerk höher unter dem Dach. Ein Servicelift sorgt für schnelle Vom Herd auf den Tisch″-Wege.

Der Hotel-Chef ist froh, wenn demnächst auf den drei Ebenen die letzte Ausbauphase beginnt und dann nach und nach der Charme der Räume sichtbar wird. Bernard weiß, wie gespannt viele Osnabrücker auf das Umbauergebnis sind: Wenn wir hoffentlich Anfang Dezember so weit sind, dass nur noch der Feinschliff folgen muss, wollen wir die neue Olle Use schon für erste Schnupper-Termine nutzen, bevor es dann im Januar richtig losgeht.″

Bildtexte:
Der Bauzaun ist inzwischen an das Gebäude herangerückt. Die Sanierungsfortschritte am traditionsreichen Kneipen-Standort in der Altstadt sind von außen deutlich zu sehen.
Blick ins Innere: Der Umbau läuft auf Hochtouren, damit im Dezember nur noch letzte Feinarbeiten erfolgen müssen und erste Schnuppertermine möglich sind.
Im Zeitplan: Hausherr und Walhalla-Chef Andreas Bernard ist mit dem Verlauf der Umbauarbeiten zufrieden. Im Hintergrund ist die freigelegte Natursteinwand zu sehen, die künftig den Raum prägen wird.
Fotos:
Gründel
Autor:
Wolfgang Elbers


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