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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
VCD Osnabrück fordert flexible Zeitkarten für Busse
Zwischenüberschrift:
Kritik an Fahrpreiserhöhung und Handytickets
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Verkehrsclub Osnabrück (VCD) kritisiert die zum 1. November geplanten Fahrpreiserhöhungen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück. Zugleich untermauern die Fahrgastlobbyisten ihre alte Forderung nach flexiblen Zeitkarten für Busse.

Andere Städte seien gerade dabei, die Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr zu senken, teilt der VCD Osnabrück mit und führt als Beispiel Nürnberg an. Dort gelinge der Preisnachlass, indem etwa die Parkgebühren für Autos drastisch angehoben würden. In allen genannten Städten gebe es zudem hochwertige ÖPNV-Angebote, die außer Bussen (wie in Osnabrück) auch S-Bahn, Straßenbahn und U-Bahn umfassten. Ferner könne die Kundschaft mit Verbundtickets sogar Regionalzüge nutzen.

Auch bei den neuen Handytickets, die ab November von den Osnabrücker Stadtwerken als preiswerte Alternative zu Busfahrkarten aus Papier angeboten werden, sieht der VCD-Kreisverband Nachteile. Denn Voraussetzung für die Nutzung von Handytickets sei ein internetfähiges Smartphone. So ein teures Gerät ist bei älteren Fahrgästen nicht unbedingt vorhanden″, erklärt VCD-Sprecher Jörn Keck.

Für bedauerlich hält es der Fahrgastlobby-Verein auch, dass mit der geplanten Tarifmaßnahme in Osnabrück erneut keine flexiblen Zeitkarten eingeführt würden. Laut VCD müsste es etwa einen Busfahrschein geben, der 24 Stunden lang gültig ist. Ebenso sollten Kunden unabhängig von starren Kalendereinteilungen mit einem Wochenticket sieben Tage lang fahren können, mit einem Monatsticket 31 Tage und mit einer Jahreskarte an bis zu 366 Tagen. In Berlin existiere ein solches Angebot in Teilen, auch bei der Deutschen Bahn in Nahverkehrszügen außerhalb der Verbünde. Vorbildlich″ findet Keck das.
Autor:
sst


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