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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sportstätte öffnet sich für die Kulturszene
Zwischenüberschrift:
Skatehalle feiert Geburtstag und Saisoneröffnung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit einem bunten Tag der offenen Halle″ hat die Skatehalle an der Osnabrücker Rosenburg ihren 15. Geburtstag gefeiert. In der Zukunft will sie sich weiter öffnen und zu einem Ort der vielfältigen sportlichen und kulturellen Begegnung werden.

Der betreibende Verein für Musikförderung in der Region möchte damit eine Lücke füllen, die unter anderem durch die Vertreibung des Kulturvereins Petersburg und seiner Traumfabrik″ vom Gelände des alten Güterbahnhofs entstanden sei. Der Verlust des dortigen Freiraums″ mit Kunstateliers und Musikproberäumen könne zumindest zu einem Teil in der insgesamt rund 1000 Quadratmeter großen Halle im Hasepark aufgefangen werden, heißt es vonseiten des Vereins.

Das im Juni dort gestartete Raumschiff Rosenburg im Kosmos Haseland″ von Petersburg-Betreiber Carsten Gronwald soll erst der Anfang sein für eine weitere Öffnung der Skatehall etwa für Tanz-, Theater- und Musikprojekte sowie für Gruppen, die geeignete Räume für Proben oder Aufführungen suchen. Montags und dienstags ruht dafür der sportliche Betrieb.

Die seinerzeit als Erbe der Weltausstellung Expo 2000″ nach Osnabrück gekommenen Skaterampen sollen natürlich auch weiterhin im Zentrum des Geschehens in der Halle stehen. Aber eine kulturelle Erweiterung biete nicht nur Osnabrücker Gruppen und Vereinen die Möglichkeit, ihre Aktivitäten zu entfalten und sich miteinander zu vernetzen, sondern eröffne auch dem Stadtteil Schinkel die Chance auf nachhaltige Kulturentwicklung″, betonen die Betreiber.

Dabei hatte es zuletzt gar nicht danach ausgesehen, als ob für die Skatehalle noch große Zukunftspläne geschmiedet werden könnten: Eine rund dreimonatige Unterbrechung der Stromzufuhr, zu der es im Zusammenhang mit der Insolvenz des benachbarten Industriebetriebs IAG Magnum gekommen war, sorgte für viel Unruhe und Planungsunsicherheit. Unter tatkräftiger und vergünstigter Mithilfe lokaler Elektrounternehmen konnte das Problem aber inzwischen gelöst werden. Der teure Generator wird nicht mehr gebraucht, die Skatehalle steht wieder voll unter Strom und kann in die Zukunft blicken.

Entsprechend entspannt war die Atmosphäre beim Tag der offenen Halle″, mit dem neben dem Geburtstag auch die Saisoneröffnung begangen wurde. Nicht nur ein Best-Trick-Skatecontest, ein Stadtaffen″-Parcours, eine BMX-Rad-Show sowie Zirkus, Tango und Lindy-Hop-Tanz standen auf dem Programm. Aktiv neugierige Gäste konnten auch in einer Planetenmalschule sprayen oder im Rahmen einer Schnippelparty Lebensmittel retten. In einem mobilen Blackbox-Kino wurden Skate- und Homevideos gezeigt, im Barbereich mit Akustikgitarren gejammt und im Hinterhof vegetarische Suppen gereicht. Dass es in der Skatehall wieder viel Licht am Ende des Tunnels gibt, wurde am Abend plastisch, als eine spektakuläre Lasershow nahezu raumfüllend den Atem stocken und im Schattenspiel die Hände und Arme wachsen ließ.

Bildtext:
Die Lichter sind wieder an in der drei Monate von der Stromversorgung abgeschnittenen Skatehalle auch für junge Skater wie das große Talent Mika Möller.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
mali


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