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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wallringbewohner Bürger zweiter Klasse
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Neumarkt ab 13. Oktober gesperrt″ (Ausgabe vom 30. September) erreichten uns folgende Zuschriften.

Ich habe viele Jahre in Osnabrück gearbeitet und immer wieder über verquere Verkehrspolitik den Kopf schütteln müssen. In der Hoffnung auf Besserung wurde es schlimmer, und die Neumarktgestaltung ist nicht mehr steigerungsfähig. Da bedarf es einer ganzen Seite in der NOZ, um auf Baustellen und damit verbundene Verkehrsbehinderungen hinzuweisen, die in der heutigen Ausgabe noch ergänzt wurden. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo Verkehrsbehinderungen vorprogrammiert sind, wird auf der gleichen Seite die Neumarktsperrung bekannt gegeben. Dabei ist es völlig unerheblich, wo welche Absprachen getroffen werden oder auch nicht.

Die Anwohner können sich glücklich schätzen, dass für sie unter Umständen eine Sonderregelung getroffen wird, um nicht vor den Toren der Stadt parken zu müssen. […]

Herr Griesert macht es wie Mutti, knickt ein. Auch für ihn gibt es schließlich mal Wahlen. Aber ob diese Posse die Wähler an die Urnen treibt? Wenn ja, machen sie ihr Kreuz unter Umständen an der falschen Stelle.″

Marianne Kameier

Bissendorf

Das ist ja wohl ein April-Scherz. , Aus Gründen der Sicherheit [...] sowie zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Innenstadtbereich′ werde die sofortige Vollziehung verfügt. Wie schon so oft angemerkt: Welche Aufenthaltsqualität bieten die Damen und Herren der Stadt denn den Bewohnern des Wallringes an? Nicht einmal ein Nachtfahrverbot für Lkw konnte durchgesetzt werden. Und auf die hohen Belastungen durch Lärm, Stickoxide und so weiter geht man auch nicht ein.

Bei dieser Handlungsweise ist ganz eindeutig zu erkennen: Die Menschen, die am Wallring wohnen, und das sind viele, sind Bürger zweiter, dritter oder sogar vierter Klasse. Unsere Frage dazu: Wer wohnt denn im Bereich Neumarkt? Wozu brauchen wir denn dort eine , Wohlfühloase′ oder , Flaniermeile′, wenn in der Stadt noch so viele , Baustellen′ sind, die vorher beseitigt werden müssten? Kaufen Sie sich auch zuerst die Knöpfe, um anschließend den passenden Anzug oder das passende Kleid zu finden?

Aber die Aussage: , Erst den Neumarkt sperren, dann sehen wir weiter′, wollen wir hier nicht weiter kommentieren. Für uns steht jedoch fest: Wir werden weiter für die Entlastung des Wallrings kämpfen, denn das höchste Schutzgut ist der Mensch (!) – nichts anderes.″

Brigitte und Klaus Möller

Osnabrück

Bildtext:
Ein Bild aus dem Jahr 2014. So ähnlich könnte es am Neumarkt in einer Woche wieder aussehen.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Marianne Kameier, Brigitte und Klaus Möller


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