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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grusel-Alarm im Zoo
Zwischenüberschrift:
Erstes Casting für Halloween-Festival im Oktober
Artikel:
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Originaltext:
Furchterregende Gestalten versammelten sich jetzt im Osnabrücker Zoo. Beim Horror-Casting″ wurden Erschrecker für das Halloween-Festival gesucht. Vom 27. bis 31. Oktober werden sie dort als Walking Acts″ für Gänsehaut sorgen.

Osnabrück. Riesige Narben, klaffende Wunden, blutbefleckte Kleidung harte Kost, die Beobachter beim sonntäglichen Horror-Casting geboten bekamen. Während draußen Familien flanierten, machten es sich im Casting-Zelt Zombies, Voodoo-Puppen und machetenschwingende Mord-Mätressen bequem.

Das Wichtigste ist, dass Ihr Spaß an eurer Aufgabe habt″ verkündete Festival-Planer Ingo Reuther. Der Halloween-Profi verteilte Casting-Bögen, um sich anhand der Angaben Einblicke in die Motivation der potenziellen Erschrecker zu verschaffen. In erster Linie vertraue ich da aber meinem Bauchgefühl″ so der Festival-Organisator. Konkrete Kriterien für den alles andere als alltäglichen Job gibt es durchaus. Gelassenheit sei sehr wichtig, zudem sollten die Gruselgaranten gut mit Menschen umgehen können. Ganz umsonst müssen die Erschrecker ihren ungewöhnlichen Dienst nicht verrichten, denn eine Aufwandsentschädigung wird geleistet.

Zweifellos eine der furchterregendsten Gestalten verkörpert Anna-Lisa Lindpere. Zusammen mit dem befreundeten Osnabrücker Matthias Drews hatte sich die ursprünglich aus Hagen stammende junge Frau aufwendig zurechtgemacht. Uns macht es halt einfach Spaß″, lautete ihr Kommentar. Scheu beim Auftritt vor Festival-Besuchern dürfe man aber nicht haben, fügt Drews hinzu, der bereits im vergangenen Jahr bei der Festivalpremiere im Zoo dabei war. Beim Blick in sein kunstvoll geschminktes Gesicht stellte sich aber wohl eher die Frage, wer hier Scheu vor wem haben dürfte.

Vier Stunden haben die beiden Kandidaten für die Modellierung ihrer großflächigen Gesichts benötigt. Wiederum zwei Stunden Zeit kostete dann deren Aufbringen sowie das anschließende Schminken. Einmal in die blutige Montur geworfen, wurde das Sprechen zu einer echten Herausforderung. Als zartbesaitetes Gegenüber war man gut beraten, nicht zu lange auf die wahrlich gruselige Mundpartie zu blicken. Spezielle Kontaktlinsen vervollständigen das irritierende Gesamtbild.

Bereits beim Aufstellen für das gemeinsame Gruppenfoto zeichnete sich ab, wer für welches Themengebiet an den Festivaltagen infrage kommt. Ob Hospitalzelt oder Friedhofsareal, um optisch passende Kandidaten müssen sich die Organisatoren wohl keine Sorgen machen. Nach erfolgter Kandidatenwahl wird die konkrete Vorbereitung auf die jeweilige Rolle folgen. Choreografin Natalia Egrova studiert mit den Erschreckern dann die jeweils passenden Bewegungsabläufe ein.

Um einen Festivalspaß für alle Generationen sicherzustellen, wird es aber auch monsterfreie Zonen geben, mit Angeboten wie dem Halloweenbasteln für die jüngeren Gruselfans. Zudem bittet der Zoo darum, dass nur Kinder verkleidet zum Festival kommen, da es ansonsten zu Verwechslungen mit den engagierten Erschreckern kommen kann.

Der nächste offene Casting-Termin findet am Sonntag, 1. Oktober, um ab 14.30 Uhr statt. Interessenten können sich dazu per E-Mail bei Zoomitarbeiterin Diana Reuvekamp anmelden: reuvekamp@ zoo-osnabrueck. de

Mehr Bilder auf www.noz.de / os

Bildtexte:
Schon bei Tageslicht ganz schön gruselig: die Kandidaten beim Horror-Casting für das Halloween-Festival im Zoo Osnabrück.
Das Handy als Schminkspiegel.
Die Dame rechts hat die besseren Argumente.
Blutrote Kosmetik.
Fotos:
Elvira Parton
Autor:
Christoph Beyer


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