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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Angenehmer altern in Voxtrup
Zwischenüberschrift:
Neue Quartiersmanagerin will Nachbarschaftshilfen aufbauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rebecca Witte ist Voxtrups erste Quartiersmanagerin. Die ausgebildete Krankenschwester will zusammen mit den Menschen im Stadtteil überlegen, wie ein Leben in den eigenen vier Wänden auch bei zunehmender Hilfebedürftigkeit lange möglich bleibt.

Osnabrück. Zusammen mit Franz Paul, ihrem Chef von der St.-Elisabeth-Pflege, hat Witte die Situation älterer Menschen in Voxtrup vorab analysiert: Wie anderswo auch hat sich wegen der gestiegenen Lebenserwartung die aktive Altersphase verschoben. Erst etwa ab dem 80. Lebensjahr treffen heute bisherige Vorstellungen vom Alter zu. Gute medizinische und pflegerische Versorgung kann zu einer verlängerten Phase der Pflegebedürftigkeit führen.

Voxtrup, das weiß Rebecca Witte aus eigener Anschauung, ist kein sozialer Brennpunkt. Es gibt noch viele Familien, in der gleich mehrere Generationen unter einem Dach leben″, erklärt Witte. Andererseits gibt es aber auch Menschen im Stadtteil, die einsam sind.

Hier setzt ein weiterer Gedanke der Quartiersmanagerin an: Eine ihrer Aufgaben wird es sein auszuloten, wie sich in Voxtrup Strukturen einer verlässlichen Nachbarschaftshilfe gründen lassen. Etablieren möchte Rebecca Witte auch eine Wohnberatung. Die soll für jene sein, die schon gebaut haben und nun Informationen zur Barrierefreiheit benötigen. Sensibilisieren möchte Rebecca Witte auch künftige Bauherren.

Zudem sollen zusammen mit den Voxtrupern Angebote entwickelt werden, wie Menschen mit Demenz begleitet werden können. Angedacht ist, nicht nur jene Leute als Paten für Besuche und Spaziergänge zu gewinnen, die gerade in den Ruhestand getreten sind. Ich möchte gerne auch jüngere Leute dabeihaben″, so Rebecca Witte.

Mit ihren Ideen wird die gelernte Krankenschwester zunächst viel in Voxtrup unterwegs sein. Eine lange Liste mit Namen, Vereinen und Verbänden will sie bis zum Jahresende abarbeiten. Mit den Menschen, die sie treffen wird, soll überlegt werden, wie sich Hilfe in Voxtrup umsetzen ließe. Für alle interessierten Bürger wird es im nächsten Frühjahr eine Informationsveranstaltung geben.

Unterstützt wird das Voxtruper Quartiersmanagement auch vom Seniorenbüro der Stadt Osnabrück. Schulungen für Seniorenbegleiter und Wohnberatungen sind Beispiele, über die Witte schon mit Annette Herlitzius vom Servicebüro gesprochen hat.

90 000 Euro hat die Deutsche Fernsehlotterie für den dreijährigen Aufbau eines sich idealerweise anschließend selbsttragenden Quartiersmanagements bewilligt. Mit einer halben Stelle ist Rebecca Witte dort tätig, ihre restliche Arbeitszeit ist sie für die ambulante Pflege der St.-Elisabeth-Pflege in Voxtrup zuständig.

Geschäftsführer Franz Paul betonte bei der Vorstellung der Quartiersmanagerin, dass es der St.-Elisabeth-Pflege nicht darum gehe, mit bestehenden Pflegeangeboten in Voxtrup in Konkurrenz zu treten.

Info: Rebecca Witte ist von Dienstag bis Donnerstag unter Telefon 05 41/ 33 88 01 35 zu erreichen.

Bildtext:
Voxtrups erste Quartiersmanagerin heißt Rebecca Witte. Unterstützung sicherten (von links) Stefan Werries, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Franz Paul von der Tagespflege im Stadtteil zu.

Foto:
Stefan Buchholz
Autor:
Stefan Buchholz


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