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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Neues im eigenen Stadtteil entdeckt
Zwischenüberschrift:
51. Schinkelgang der beiden Bürgervereine führt unter anderem ins Förderzentrum des Jobcenters
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bekanntes, aber auch unbekanntes Terrain haben die gut 70 Teilnehmer des diesjährigen Schinkelgangs erkundet. Die 51. Ausgabe der Traditionsveranstaltung der beiden Schinkeler Bürgervereine nahm unter anderem das Förderzentrum und den Ostbunker unter die Lupe.

Osnabrück. In der Nähe des Ostbunkers dürften die allermeisten Schinkelgänger zum ersten Mal das ehemalige Bahnbetriebsgelände betreten haben. Auf den Flächen, auf denen früher im Ausbesserungswerk erst Loks und später Güterwaggons vorfuhren, ist seit 2015, über viele Gebäude verteilt, das Förderzentrum des Jobcenters zu finden.

Als pädagogische Leiterin empfing Ursula Niemann die Bürger und erläuterte Sinn und Zweck der Qualifizierungsstätte. Das mit dem Innovationspreis der Agentur für Arbeit ausgezeichnete Zentrum wird von den privaten Bildungsträgern Akademie Überlingen und Dekra-Akademie sowie von der örtlichen Handwerkskammer getragen. 20 Mitarbeiter schulen dort in sechs Monaten jeweils 120 Menschen mit Vermittlungshemmnissen″, wie die Zielgruppe offiziell beschrieben wird. Qualifiziert werden diese in den Bereichen Küche, Metall, Holz, Malerhandwerk, Lager, Garten- und Landschaftsbau, Verkauf und Telefonmarketing. Finanziert wird das Angebot mit Landesmitteln.

Anschließend begrüßte Ostbunker-Chef Uwe Jasper die Schinkelgänger vor dem Weltkriegsrelikt. Er führte zunächst durch den Bereich, auf dem täglich bis zu 15 Kinder spielen und kochen können. In den oberen Etagen befinden sich derzeit das Café für Jugendliche und der Konzertraum, in dem immer wieder regional und teilweise auch überregional bekannte Bands aus den Bereichen Punk, Rock und Hip-Hop auftreten.

Wer schwindelfrei war, konnte über eine frei stehende Treppe schließlich noch auf das Dach des Ostbunkers klettern. Von dort bot sich für die allermeisten ein bislang unbekanntes Panorama.

Thema beim Schinkelgang waren auch zwei Brücken. So schauten sich die Bürger die Brücke an der Schinkelstraße an. Sie ist jüngsten Meldungen zufolge abgängig. Davon wisse allerdings die DB-Netz als verantwortlicher Betreiber offenbar nichts, wie es aus Kreisen der Bürgervereine hieß: Die engagierten Bürger hätten bei der Bahntochter nachgefragt und eine entsprechende Antwort erhalten.

Franz Schürings von der Osnabrücker Stadtverwaltung konnte mitteilen, dass es derzeit Überlegungen gibt, die marode Brücke an der Hamburger Straße eventuell durch eine Art Vorbrücke zu ersetzen. Diese könnte je nachdem, wie der Streit mit dem Eigentümer der anliegenden Fläche um die fehlenden 1000 Quadratmeter endet dann auch wieder zu einem vollständigen Übergang ausgebaut werden. Bis dahin ist aber nach Schürings Worten noch etwas Geduld gefragt: Einen möglichen Baubeginn könne es vielleicht 2020/ 21 geben.

Den anwesenden Verwaltungsmitarbeitern und Ratspolitikern schilderten die Mitglieder des Bürgervereins Schinkel von 1912 und des Bürgervereins Schinkel-Ost außerdem die Parksituation in der Blücherstraße. Hier gibt es den Anliegern zufolge besonders auf den ersten 150 Metern im Mündungsbereich Buersche Straße immer wieder Probleme mit dem Durchgangsverkehr, da dort beidseitig geparkt werde, was die Straße stark verenge.

Bildtext:
Die Mitglieder der Schinkeler Bürgervereine besichtigten unter anderem die Metallwerkstatt des Förderzentrums des Jobcenters.

Foto:
Stefan Buchholz
Autor:
Stefan Buchholz


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