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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Elterntaxis kommen und gehen mit der Jahreszeit
Zwischenüberschrift:
Wie die Stadt Schritt für Schritt die Sicherheit vor Grundschulen erhöhen will
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Es gibt kein Patentrezept gegen Elterntaxis, das auf jede der 27 Grundschulen in Osnabrück übertragbar wäre. Mit dieser Erkenntnis ermunterten die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses die Verwaltungsmitarbeiter, weiter Schritt für Schritt, Schule für Schule für mehr Sicherheit zu sorgen.

Jede Schule ist anders″, sagte Norbert Obermeyer, Leiter des Ordnungsamtes, der mit seinem Team einen Ratsauftrag von 2016 umsetzt. Darin hatte die Politik gefordert, ein Konzept für mehr Sicherheit in den Verkehrsstoßzeiten vor den Schulen zu entwickeln. Das größte Problem sind Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und am liebsten bis vor die Eingangstür fahren. Vor allem in der morgendlichen Rushhour kommt es vor einigen Schulen immer wieder zu gefährlichen Begegnungen, weil eilige Eltern irgendwo halten und wenden und so Schulkinder gefährden.

Die Verwaltung hat Fragebögen an alle Grundschulen verschickt und die Antworten ausgewertet. Im Frühjahr begann die Verwaltung in Kooperation mit der Polizei und dem Verkehrsbetrieb eine Serie von Ortsterminen. Die Experten schauten sich morgens die Situation vor den Grundschulen in Hellern, in Sutthausen, in der Dodesheide, vor der Diesterwegschule und der Drei-Religionen-Schule an der Johannisstraße an. Die Beobachter stellten fest: Die Problemlage und - intensität ist an den Schulen sehr unterschiedlich. Individuelle Lösungen sind nötig. Nur eines haben alle Standorte offenbar gemeinsam: Im Sommer ist die Lage entspannter. Kritisch wird es, wenn die Tage kürzer werden. Fast alle Schulen haben uns empfohlen, im Herbst und Winter noch mal einen Ortstermin zu machen″, sagte Norbert Obermeyer im Ausschuss.

Die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten sind für die Stadt beschränkt. Bannmeilen könnten auf freiwilliger Basis mit den Eltern vereinbart werden, sagte Obermeyer. Regelungen, die Eltern generell die Möglichkeit nähmen, ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu bringen, bedürften einer besonderen rechtlichen Begründung.

Anita Kamp (SPD) machte der Verwaltung ein großes Kompliment″, Anke Jacobsen (Grüne) lobte ebenso wie Ausschussvorsitzender Marius Keite (CDU) die tolle Arbeit″. Man merkt, wie mühselig das Ganze ist, aber es ist wichtig″, sagte Keite. Der Ausschuss forderte das Obermeyer-Team auf, den Weg weiterzugehen egal, wie lange es dauert.
Autor:
hin


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