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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Deocremes ohne Plastik
Zwischenüberschrift:
Osnabrückerinnen stellen Naturkosmetik her
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das tut sich

hedi Osnabrück. Weil sie mit den Verpackungen marktüblicher Deos nicht zufrieden waren, haben Jana Cordes und Tina Moorkamp die Kosmetikmanufaktur CreamyCare Company″ gegründet. Wir wollten kein Plastik in und an unserer Kosmetik. Und mangels Alternativen haben wir beschlossen, das Problem selbst anzugehen″, erzählen die Geschäftsführerinnen. Daher stellen sie jetzt auf dem ehemaligen Kasernengelände am Limberg in Osnabrück in der einstigen Kasernengroßküche aluminiumsalzfreie Deocremes her.

Bisher ist ein kleiner Abnehmerkreis über Mundpropaganda auf die Produkte aufmerksam geworden. Es gibt kein Ladengeschäft. Doch seit einigen Wochen vertreibt das Duo die Deocremes über seinen Internetshop. Jetzt können wir auch größere Mengen produzieren und eine Nachfrage bedienen″, erklärt Cordes. Interessierte bestellen das aluminiumfreie Deo online unter www.creamycare.com. Osnabrücker Kunden können die Ware auch direkt vor Ort abholen, damit für sie keine Portokosten anfallen.

Die beiden Osnabrückerinnen nutzen selbst seit Längerem naturkosmetische Produkte und eigneten sich mit der Zeit immer mehr Wissen darüber an. Für sie spielt neben Qualität und Wirksamkeit der Deos die Nachhaltigkeit eine besondere Rolle. Auch viele angepriesene Kosmetikprodukte kommen in Plastiktiegeln oder Weißblechdosen daher, die nichts mit Nachhaltigkeit zu tun haben und außerdem direkt mit den Inhaltsstoffen in Berührung kommen″, bemängeln sie. Die Deocremes vom Limberg werden stattdessen in Glastiegeln abgefüllt, die mit Holzdeckeln verschlossen werden.

Momentan produzieren die Osnabrückerinnen noch ausschließlich Deocremes aus hochwertigen Rohstoffen. Beduftet werden die Deos mit ätherischen Ölen und Parfüms, die für Naturkosmetik zugelassen sind. Bei elf verschiedenen Sorten werden Männer, Frauen, Teenager und auch Allergiker fündig.

Es gab bereits viele positive Rückmeldungen und auch Anfragen nach weiteren Produkten. Daher haben Cordes und Moorkamp beschlossen, ihr Angebot in naher Zukunft zu erweitern: Wir denken zum Beispiel über Badekugeln und - öle nach.″ Der Anspruch bleibt, so plastikfrei und nachhaltig wie nur möglich zu arbeiten.

Bildtext:
Wollen sich mit Naturkosmetik am Markt etablieren: Tina Moorkamp (links) und Jana Cordes.

Foto:
Moorkamp


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