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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Es dampft, zischt und rumpelt wieder
 
Mit Sicherheit gut ankommen
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Dampflokfreunde laden am Sonntag auf den Zechenbahnhof
 
Flüchtlingsprojekt legt in Osnabrück an
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Am Sonntag, 3. September dampft, zischt und rumpelt es wieder am Piesberg die Dampflokfreunde Osnabrück laden zu ihrem fünften Dampfloktag ein. Nach eigenem Bekunden ist das Event auf dem Zechenbahnhof der größte seiner Art im gesamten norddeutschen Raum.

Osnabrück. Und weil beim Thema Dampflok das hautnahe Erleben der historischen Kraftpakete noch immer das Schönste ist, gibt es reichlich Gelegenheit zum Mitfahren. So werden unterschiedliche Loks zum Beispiel die Besucher im Pendelverkehr von Osnabrücker Hauptbahnhof zum Piesberg transportieren. Historischen Eisenbahnspaß garantiert aber auch die Fahrt mit dem Ferkeltaxi genannten Uralttriebwagen auf der Strecke vom Zechenbahnhof über die Strecke der GMHütten-Eisenbahn zum Stahlwerk in Georgsmarienhütte. Überhaupt bieten die Dampflokfreunde mit ihren Fahrten Einblicke in Strecken, die oftmals nicht vom Personenverkehr genutzt werden. Wie wäre es da zum Beispiel mit einer kurzen Reise mit dem Preußenzug in den Hafen? Die Strecke wird in diesem Jahr erstmalig befahren.

Neben den fahrenden Exponaten gibt es noch reichlich anderes Eisenbahnmaterial aus längst vergangenen Tagen zu sehen. Da ist zum Beispiel die Lollo″. Der Spitzname dieser kurvenreichen Diesellok der Baureihe 160 ist eine nicht ganz schmeichelhafte Reminiszenz an die Schauspielerin Gina Lollobrigida, die zwischen den 40er- und 70er-Jahren mit vielen Kinofilmen Weltruhm erlangte.

Aber nicht nur Historisches aus dem Fundus der Eisenbahnen ist am Sonntag zu bestaunen. Wie immer beim Dampflokfest sind alle am Piesberg beheimateten Akteure mit von der Partie. Seien es die Mitglieder des Traditionsbus-Vereins, die alle 30 Minuten Rundfahrten mit wechselnden Bussen zum umfangreichen Programm beisteuern, oder die Mitglieder des Museums für feldspurige Industriebahnen, die ihre Passagieren auf der alten Feldbahn durch das Gelände am Piesberg rumpeln. Wie so viele Programmpunkte des Dampflokfestes ist auch eine Fahrt mit der Feldbahn ein Muss.

Los geht das Dampflokfest, zu dem auch das Museum Industriekultur unter anderem mit einer historischen Dampfwalze– und das Piesberger Gesellschaftshaus ihre Beiträge leisten, um 10 Uhr. Der Tag endet dann um 18 Uhr. Die Tageskarten für Osnabrück unter Dampf″ kosten einschließlich Museumseintritt fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder. Das komplette Programm einschließlich Fahrplan kann von www.osnabruecker-dampflokfreunde.de heruntergeladen werden.

Bildtext:
Viel Fleiß und Arbeit haben die Veranstalter auch in diesem Jahr in die Organisation des Dampflokfestes investiert (v. l.): Albert Merseburger (Dampflokfreunde), Imke Wedemeyer (Piesberger Gesellschaftshaus), Henning Hovermann (Dampflokfreunde), Dirk Boknecht (Museum für feldspurige Industriebahnen), Margret Baumann (Museum Industriekultur) und Gabi Gaschina (Outlaw).

Foto:
Swaantje Hehmann

Osnabrück. Parallel zum Dampflokfest macht die Al-hadj Djumaa im Piesberger Hafen fest. Das Schiff ist Teil eines sozialkulturellen Projekts zu Flucht und Migration der Outlaw-Stiftung und bereist mehrere norddeutsche Städte unter dem Motto Mit Sicherheit gut ankommen″.

Auf dem Schiff befinden sich während des Projekts Mit Sicherheit gut ankommen″ Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt. Zu sehen sind Männer und Frauen aller Altersgruppen mit Gesichtszügen aus vier ethnischen Herkunftsregionen: Asien, Afrika, Südamerika und Europa.

Ziel dieses sozialkulturellen Schiffsprojektes ist es, mit einem Hingucker″ und den begleitenden Veranstaltungen und Aktionen entlang der Route Gelegenheiten zu bieten, sich mit dem Thema Flucht und Migration auf eine andere Weise als gewohnt auseinanderzusetzen. Hilfsprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe können sich der Öffentlichkeit präsentieren und rund um die Thematik zur Diskussion einladen. Das trägt zur Transparenz der Flüchtlingsarbeit und ihrer Ziele vor Ort bei. Im Piesberger Hafen startet das Programm am Samstag um 18 Uhr mit der Ankuft der Al-hadj Djumaa. Weiter geht es um 18.30 Uhr mit Heute reden wir über uns! Gedanken, Fluchterfahrungen und Visionen junger Geflüchteter der VHS Osnabrück. Höhepunkt ist um 20.30 die szenische Lesung Ein Morgen vor Lampedusa″ mit Musik des Theaterensembles Unser Herz schlägt für Lampedusa″ aus Hannover.

Am Sonntag präsentieren ab 10 Uhr Osnabrücker Initiativen und Organisationen von und für Geflüchtete Einblicke rund um das Thema Flucht und Migration. Parallel gibt es ein Familienkulturprogramm mit etlichen Höhepunkten. Informationen zu dem Projekt der Outlaw-Stiftung finden sich unter outlaw-diestiftung.de.

Die Al-hadj Djumaa macht am Samstag im Piesberger Hafen fest.

Foto:
Sebi Berens/ OUTLAW-Stiftung
Autor:
Dietmar Kröger


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