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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Flohmarkt, aber ohne Musik
Zwischenüberschrift:
Gemütliches Wüstenstraßenfest
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das siebte Straßenfest an der Wüstenstraße musste in diesem Jahr mit nur einem Programmpunkt auskommen: dem Flohmarkt von der Jahn- bis zur Rehmstraße. Wegen hoher Gema-Gebühren hat das Organisationsteam keine Cover-Bands eingeladen. Gutes Wetter, witziger und nützlicher Trödel sowie eine gesellige Nachbargemeinschaft machten das Fest dennoch zu einer runden Sache.

Zum ersten Mal engagierte sich Ulrike Sensse im Organisationsteam des Straßenfestes. Es ist einfach schön, die Nachbarn zu treffen und die Straße für einen Tag den Fußgängern zu überlassen″, erzählte sie. Für die Zeit von 12 bis 18 Uhr war ein Teil der Wüstenstraße für den Autoverkehr gesperrt worden.

Fast alle der Flohmarkthändler kamen aus der nahen Umgebung, viele hatten sogar einen Stand direkt vor der eigenen Haustür aufgebaut. So auch Sigmar Reinholz, der skurrile und witzige Waren feilbot, darunter ein Püppchen in schottischem Kilt oder eine Wünschelrute samt Ratgeberbuch. Reinholz begrüßte den Trubel vor seiner Haustür: Es ist viel los, es gibt viele Interessenten. Käufer leider bisher weniger.″

Die Organisatoren waren erleichtert, dass ehrenamtliche Straßenfeste seit Anfang des Jahres von der Sondernutzungsgebühr ausgeschlossen sind. Diese Gebühr war 2015 vom Rat beschlossen worden und hatte die Durchführung von Straßenfesten für Veranstalter deutlich teurer gemacht auch für ehrenamtliche Organisatoren. Nach einer kleinen Änderung der Gebührenordnung sind nicht gewerbliche Veranstaltungen ausgenommen. Andernfalls hätte das Wüstenstraßenfest nicht stattfinden können″, stellte Ulrike Sensse klar. Doch eine andere Gebühr bereitete dem Team Kopfzerbrechen: Bands sollten in der Wüstenstraße eigentlich wieder musikalisch Stimmung machen, die Gema-Gebühren für gecoverte Lieder hatten sich 2016 allerdings als sehr hoch erwiesen. Erst vor Gericht habe man sich damals nachträglich auf eine Abgabe von 300 Euro geeinigt. Diesmal fehlten die Bands deshalb im Programm.

Bildtext:
Entspannt ging es in der Straße zu.

Foto:
Swaantje Hehmann
Autor:
jaz


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