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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schlossgarten: Uni-Asta lehnt Umbaupläne ab
Zwischenüberschrift:
Studenten fühlen sich übergangen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Studentenvertretung der Uni Osnabrück lehnt eine Umgestaltung des Schlossgartens nach Plänen der Stadt ab. Befürchtet werde eine ästhetische Missbildung″, die Nachteile für den Studienort bedeute, teilt der Asta mit. Vom Preisgericht fühlt sich das Gremium übergangen.

Am umstrittenen Siegerentwurf des Berliner Landschaftsarchitekturbüros Pola lässt der Osnabrücker Uni-Asta kaum ein gutes Haar. Darüber hinaus kritisiert die Studentenvertretung den freiraumplanerischen Wettbewerb zur Neugestaltung des Schlossgartens. Das Verfahren sei dem Asta undurchsichtig erschienen, die Diskussionen verschwörerisch und die Meinung der Studenten wertlos.

Die Wünsche der Studierendenschaft waren den Mitgliedern des Preisgerichts egal″, heißt es in einer Mitteilung des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) vom Mittwoch. Es wurde ein Schein von Demokratie und Bürgermitsprache aufgebaut, unterm Strich ging es aber um politische Interessen und Prestige.″

Zwar sei ein Vertreter des Uni-Asta als beratendes Mitglied zum Wettbewerb eingeladen worden. Spürbaren Einfluss habe dieser aber nicht nehmen können. Nie habe sich etwa ein Juror bei ihm nach der studentischen Sichtweise erkundigt. Stattdessen habe sich der Asta-Vertreter in den Beratungen eher belächelt statt ernst genommen″ gefühlt. Ohnedies hätten Gespräche meist unter denselben konspirativ anmutenden Personen″ stattgefunden.

Heraus kam so ein Schlossgarten-Entwurf, mit dem sich der Uni-Asta nicht anfreunden kann. Unter keinen Umständen dürfe die zur Verfügung stehende Grünfläche verkleinert werden, fordern die Studentenvertreter. Wie das gelingen solle, sei fraglich angesichts eines gepflasterten Platzes mit großem Brunnen″, der heutige Blumenbeete als Herzstück verdränge, außerdem hinsichtlich eines neuen Spielplatzes, der teils von Kunstrasen, teils von Kunststoff bedeckt werde, sowie geplanter Steinbänke, die laut Asta so bequem und trostlos anmuten, als säße man an irgendeiner Bushaltestelle″.

Unter einer Umsetzung des millionenschweren Pola-Plans werde auch die Attraktivität der Stadt Osnabrück als Studienort″ leiden, ist die Studentenvertretung überzeugt. Deswegen raten wir dringend, die Umgestaltung nochmals zu überdenken.″ Viel Zeit dafür bleibt nicht: Am nächsten Dienstag entscheidet der Osnabrücker Rat über den Entwurf zur Neugestaltung des Schlossgartens.
Autor:
sst


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