User Online: 1 | Timeout: 03:25Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nicht in Diesel-Hysterie verfallen
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Bald Diesel-Fahrverbote in Osnabrück? und dem Kommentar von Rainer Lahmann-Lammert Bessere Luft für alle″ (Ausgabe vom 1. August).

Leider verfällt auch Herr Lahmann-Lammert in die , Dieselhysterie′, welche vermutlich losgetreten worden ist, um mit fragwürdigen und eher ideologisch begründeten Umweltängsten den Wahlkampf zu befeuern. Wenn am Arbeitsplatz acht Stunden am Tag, 40 Stunden in der Woche Stickoxidbelastungen von 950 Mikrogramm toleriert werden, warum soll dann bei zeitweiligen 40 Mikrogramm in Osnabrück ein Fahrverbot ausgesprochen werden? Der Untersuchungsausschuss des Bundestages kommt zu dem Schluss, dass ein ,[. . .] epidemiologischer Zusammenhang zwischen Todesfällen und Stickoxidexpositionen im Sinne einer Kausalität nicht nachgewiesen [. . .]′ werden könne. Fakt ist ebenso, dass die Luft in den Innenstädten seit Jahren sauberer geworden ist und sich die Lebenszeit der Menschen ständig erhöht hat: Laut Umweltbundesamt ist die NOX-Gesamtbelastung zwischen 1990 und 2014 von 3 Millionen Tonnen auf ungefähr 1, 3 Millionen Tonnen (um nahezu 60 Prozent!) zurückgegangen. Sollte der Stickoxidausstoß weiter gesenkt werden, so wirkt sich laut dem renommierten Fraunhofer-Institut eine Verkehrsverflüssigung nachweislich positiver auf alle Schadstoffe (inklusive CO2) aus: Die Fraunhofer-Stiftung sieht ein höheres Umweltschutz-Potenzial darin, für besseren Verkehrsfluss innerhalb der Großstädte zu sorgen.

Bei flüssigem Verkehr sei der Stickstoffdioxidausstoß je nach Straßentyp und Geschwindigkeit um 29 bis 55 Prozent geringer, als bei , Stopp & go′ – , flüssigen Verkehr′ angesichts der derzeitigen Baustellen, des Umbaus der A 30, des Lotter Kreuzes, der Dütetalbrücke, Meller Straße, [. . .] Max Bahr, demnächst Sperrung der Rheiner Landstraße für drei Jahre sucht man in Osnabrück vergebens. Ebenso sollten Alternativen für den Lkw-Durchgangsverkehr in Osnabrück geschaffen werden, sodass dieser in der Innenstadt vermieden werden kann. Die gelingt aber nicht durch die derzeit von der Regenbogenfraktion propagierte künstliche Reduktion des bestehenden Verkehrsraums oder durch die Neumarktsperrung, welche jetzt weder ökologisch noch durch den fehlenden Investor begründet werden kann.″

Steffen und

Christina Boom-Grüner

Osnabrück

Es ist äußerst wichtig, dass wir die Luft auf den Osnabrücker Straßen verbessern! Dieses darf aber nicht alleine den Diesel-Fahrzeugen angelastet werden. Die Stadt Osnabrück hat hier auch noch einiges zu leisten, und zwar: Sie muss die Lkws aus der Stadt verbannen, die Osnabrück als kostenlose Mautstrecke nutzen. Dieses muss umgehend eingeleitet werden. Wenn ich auf dem Schlosswall sechs Lkws hintereinanderfahren sehe, dann wird einer in der Stadt etwas abzuladen haben. Die anderen fünf nutzen die Stadt als kostenlose Mautstrecke. Dieses muss auch geändert werden, wenn die Bundesstraße durch Osnabrück führt.

Weiterhin [. . .] müssen die Ampelschaltungen dringend steuerungsmäßig erneuert werden. Dieses Problem ist schon seit Jahren bekannt. Nur, man macht es nicht, da es ja Geld kostet. Man nimmt lieber höhere Standzeiten der Autos in Kauf [. . .].″

Rolf Wapelhorst

Osnabrück
Autor:
Steffen, Christina Boom-Grüner, Rolf Wapelhorst


Anfang der Liste Ende der Liste