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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Überschrift:
20 000 Gäste bei Feuerwerk am Dümmer
 
20 000 Besucher bei „Dümmer brennt″
Zwischenüberschrift:
Großes Feuerwerk bei Festival in Hüde – Auftakt am Freitag mit Kabarettist Wischmeyer
Artikel:
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Originaltext:
Hüde. Rund 20 000 Besucher sind am Samstag zum zweiten Tag des Festivals Dümmer brennt″ nach Hüde gekommen. Ein buntes Programm mit Kinderfest, Kunsthandwerkermarkt und Livemusik ging dem spektakulären Höhenfeuerwerk voraus, das mit zahlreichen Spezialeffekten den Himmel zum Leuchten und den See zum Glitzern brachte.

Das dreitägige Großereignis am Dümmer war am Freitagabend von Kabarettist Dietmar Wischmeyer vor 650 Fans eröffnet worden Motto: Flache Witze für flache Gewässer″. Am Sonntag luden Kunsthandwerkermarkt und Food Trucks″ zum Stöbern und Schlemmen an den Dümmer ein.

Das Festival, das zum 55. Mal stattfand, wird von der Arbeitsgemeinschaft Dümmerbrand organisiert, die aus Vertretern der Anrainergemeinden besteht.

Ein buntes Programm mit Kinderfest, Kunsthandwerkermarkt, Livemusik und spektakulärem Höhenfeuerwerk zog am Samstag rund 20 000 Besucher zum zweiten Tag des Festivals Dümmer brennt 2017″ nach Hüde.

Hüde. In Hüde haben wir Glück mit dem Wetter, in Lembruch braucht man die Regenjacke″ so lautet die verbreitete Annahme vieler Fans des Festivals, das im jährlichen Wechsel der zwei Dümmer-Orte stattfindet. Dieses Jahr bestätigte sich die Redensart nicht ganz. Heute Mittag hatten wir noch starken Regen. Vermutlich kam das Fest deswegen erst etwas später in Gang. Aber jetzt kommen wie gewohnt die Massen″, meinte Tourismusmanager Anselm Höfelmeier am frühen Samstagabend.

Mitten im Besucheransturm befand sich Conny Ernst aus Hamburg, die 2014 ihren Segelschein in Hüde gemacht hatte. Das Wetter heute ist deutlich besser als bei meinem ersten Dümmer brennt′ in Lembruch. Da sehnte man sich eher nach Glühwein- als nach Bierbuden″, sagte sie lachend und bestärkte somit das Wetter-Klischee zugunsten von Hüde.

Das hohe Verkehrsaufkommen um Hüde ab 19 Uhr war vor allem den Feuerwerkfans geschuldet. In Schlangen warteten sie auf Einweisung auf die zwei Großparkplätze im Norden und Süden des Orts und fieberten dabei dem Spektakel entgegen.

Lange vor Start des Feuerwerks drängelten sich die Gäste auf der Deichpromenade. Dabei legte der eine Stopp am Würstchenstand ein, der andere am bunten Leuchtbänderangebot, die nächsten am Zelt der Hüder Familien Hafer, Mantke und Tabatt. Bei einem gemeinsamen Abendessen entschlossen wir: In der Gemeinde braucht es witzige Ideen und frischen Wind. Hassthema am Dümmer sind die Blaualgen, und so kreierten wir unseren Blaualgenschnaps″, erklärten die Familien augenzwinkernd. Je mehr davon getrunken wird, desto klarer wird das Wasser.″

2012/ 2013 gab es am Dümmer ein großes Problem mit Blaualgen. Das wirkte sich auf die Touristenzahlen aus, vor allem auf die Wassersportler″, erinnerte sich Ralf Heine, Betreiber der Segelschule Godewind. Die Zahl der Bootsbesitzer auf dem Dümmer sei seitdem zurückgegangen, das Interesse, in gemieteten Booten segeln zu lernen, sei laut Heine aber ungebrochen.

Um 22 Uhr hörten die DJs auf der Seebühne der Bar Mar′ auf, ihre Plattenteller zu drehen. Zeit für den Höhepunkt des Abends: das Feuerwerk, bei dem der Dümmer brennt. Gespanntes Raunen in der Menge, jeder versuchte, sich einen guten Standplatz zu sichern. Aber egal ob direkt am Strand, erhöht auf der Promenade oder im Hintergrund auf den Campingplatzwiesen: Das Feuerspektakel beeindruckte überall. Zum 21. Mal hatte die Firma Pook Pyrotechnik aus Petershagen eine neue Choreografie mit zahlreichen Spezialeffekten erdacht, die den Himmel zum Leuchten und den See zum Glitzern brachte.

Das dreitägige Event am Dümmer hatte am Freitagabend der Kabarettist Dietmar Wischmeyer eröffnet. 650 Fans erfreuten sich an seiner satirischen Zeltmission – „ Flache Witze für flache Gewässer″.

Am Sonntag luden Kunsthandwerkermarkt und Food Trucks zum Stöbern und Schlemmen ein. Auf die Beine gestellt wird Dümmer brennt″ von der AG Dümmerbrand, bestehend aus Vertretern der Anrainergemeinden. Die Arbeitsgemeinschaft wirbt die Mittel jedes Jahr neu aus Sponsorengeldern, Spenden von Betrieben am Dümmer sowie aus der Vermietung von Standflächen und den Parkgebühren beim Dümmerbrand ein.

Bildtexte:
Elektro-Musik hallt über den Dümmer: Am Strand der Bar Mar″ legten am Samstag die DJs Herr Mehl und CoyCue auf.

Alle kommen zum Feuerwerk: Nach 20 Uhr wanderten am Samstagabend zahlreiche Besucher zur Dümmerpromenade in Hüde.

Der Himmel leuchtet, der See glitzert: Etwa 20 000 Besucher genossen Lichtspiele und Party-Stimmung am Dümmer.

Fotos:
Carolin Hlawatsch
Autor:
hla


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