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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
NO2-Belastung im Juli auf Tiefstand
Zwischenüberschrift:
Folge der Ferienzeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Aus Sicht der Luftqualität war der Juli für die Osnabrücker ein relativ guter Monat: Die Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte erreichten einen Tiefstand. Aus Sicht der Verwaltung ist das der Ferienzeit zu verdanken.

Stickstoffdioxid (NO2): Die Messstation am Schlosswall maß im Juli im Mittel 34 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft (µg/ m³) der mit Abstand niedrigste Wert im laufenden Jahr.

Bereits im vergangenen Jahr war der Juli der Monat mit dem niedrigsten Mittelwert gewesen. Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereich Umwelt und Klima, führt das auf die Ferienzeit zurück, in der merkbar weniger Verkehr auf den Straßen gewesen sei. Im August dürfte die Kurve wie im vergangenen Jahr wohl wieder deutlich nach oben schnellen.

Durch den vergleichbar geringen Juliwert sank der Mittelwert der Monate Januar bis Juli von zuvor 45 auf 44 µg/ m³, wie aus vorläufigen Zahlen des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen hervorgeht. Am Jahresende darf der Wert maximal 40 Mikrogramm betragen eine Vorgabe der EU.

Seit vielen Jahren liegen die NO2-Jahreswerte in Osnabrück deutlich über dem EU-Grenzwert. Anwohner und Umweltverbände können die Stadt wegen der Gesundheitsgefährdung verklagen, langfristig drohen der Bundesrepublik Strafzahlungen durch die EU.

Feinstaub: Der Mittelwert beim Feinstaub (PM10) der Messstation am Schlosswall erreichte im Juli mit 17 µg/ ebenfalls einen Tiefstand. Der Mittelwert der ersten sieben Monate beträgt nun 23 Mikrogramm zwei weniger als Ende Juni. 40 Mikrogramm sind am Jahresende im Mittel erlaubt.

An weiterhin zehn Tagen im laufenden Jahr wurden mehr als 50 Mikrogramm gemessen. 35 Überschreitungen pro Jahr sind erlaubt.
Autor:
yjs


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