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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Reichen echte Tiere nicht mehr?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Pokémon jagen im Osnabrücker Zoo″ (Ausgabe vom 2. August).

Mit Erstaunen las ich [. . .] von dem Angebot Pokémon Go im Zoo Osnabrück. Wieso das? Sind die realen Tiere im Zoo nicht mehr interessant? Ist es schon so weit gekommen? [. . .] Hirnforscher Professor Dr. Dr. Manfred Spitzer von der Universität Ulm schreibt in seinem Bericht , Pokémon Go Away′ (, Nervenheilkunde′ 7/ 2017), dass wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Pokémonspiel in der Natur nicht zu mehr Naturverbundenheit und Naturerleben führt: , . . . sie sehen den Wald vor lauter Monster nicht mehr′ und schon gar nicht die Tiere im Zoo!

In einer weiteren Studie wird beschrieben, dass Kinder mehr Pokémonmonster kannten als Tiere oder Pflanzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das das Ziel des Zoos in Osnabrück ist, dass , Menschen wie Borg-Drohnen aus Star Trek buchstäblich ferngesteuert′ durch den Zoo laufen. Und wissen Sie eigentlich, dass das Pokémonspiel gegen das deutsche Verbraucherschutzrecht verstößt? Das Spielverhalten inklusive der Standorte eines jeden Spielers wird von Pokémon erfasst und die Daten werden in den USA weiterverarbeitet, denn dort gehören die Daten demjenigen, der sie sammelt. Das kann nicht das Interesse des Zoos sein! Und hat der Zoo keine anderen interessanten Konzepte zur Unterstützung der Löwen als Datenverkauf? Genügen die Tiere [. . .] nicht mehr? Dann sollten Sie die Tiere lieber wieder in ihre Heimatländer bringen, Fotos von ihnen aufstellen und die Monster loslassen.″

Carmen Stehlig

Osnabrück

Bildtext:
Im Zoo sind nicht nur echte Elefanten zu sehen, sondern manchmal auch virtuelle Pokémonmonster.

Foto:
Zoo/ Svenja Vortmann
Autor:
Carmen Stehlig


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