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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Katholiken im Bistum zeigen sich spendenbereit
Zwischenüberschrift:
360 000 Euro für Caritas, 150 000 Euro für Bonifatiuswerk
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Katholiken in der Region haben sich im vergangenen Jahr großzügig gezeigt. Dem Bistum Osnabrück wurden für Caritas international mehr als 360 000 Euro gespendet. Die Spenden sind vor allem für Projekte in Syrien, Haiti und Ostafrika.

Der stellvertretende Caritasdirektor Günter Sandfort zeigte sich angesichts des Spendenberichts von Caritas international für das vergangene Jahr beeindruckt, wie sehr die Menschen im Bistum Osnabrück Anteil nehmen an der Not und den Katastrophen in der Welt″. Derzeit bittet das Hilfswerk unter anderem um Unterstützung für Vertriebene im Irak, vor allem für die Not leidenden Menschen im Großraum Mossul.

Besonders groß war die Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr für die Nothilfe in Syrien, die Hilfe nach dem Wirbelsturm Matthew in Haiti und der Karibik sowie für die Hungernden im Sudan und in Somalia. In diese Projekte floss der größte Teil der Spenden aus dem Bistum. Die übrigen Gelder verteilen sich auf die allgemeine Katastrophenhilfe von Caritas international und weitere soziale Projekte für Kinder, alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Caritas international hilft unabhängig von Religion und Nationalität und arbeitet mit 160 nationalen Caritasorganisationen weltweit zusammen.

Derzeit wirbt das Hilfswerk insbesondere um Spenden für Not leidende Menschen in der Region der irakischen Großstadt Mossul. Nach der Eroberung durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor drei Jahren und der jetzt erfolgten Rückeroberung durch das irakische Militär liegen ganze Viertel der Stadt in Schutt und Asche. Menschen wurden als lebende Schutzschilde eingesetzt und waren monatelang von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Hunderttausende Iraker flohen vor den Gefechten in das Umland und sind auf Unterstützung angewiesen.

Gezeichnet vom Krieg″

Der Direktor der Caritas Irak, Nabil Nissan, sagte nach einem Besuch in Mossul einer Mitteilung zufolge: Die Menschen sind schwer gezeichnet vom Krieg. Ihre Gesichter sind leblos, Kinder klammern sich verängstigt an ihre Eltern. Die Verzweiflung ist greifbar. Jede Form der Hilfe, jedes Zeichen der Solidarität wird mit größter Dankbarkeit aufgenommen.″ Caritas international stellt für die akute Nothilfe ihrer lokalen Partner im Großraum Mossul insgesamt 500000 Euro bereit. Weitere Projektstandorte im Norden des Landes befinden sich in den Städten Zakho, Erbil, Dohuk und Alqosch.

Mit 15, 1 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Die katholischen Christen aus dem Bistum Osnabrück haben 150000 Euro in Kollekten und Einzelspenden für die Diasporahilfe gespendet.

Die gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen bringen mit sich, dass immer mehr Katholiken ihr kirchliches Leben in der Minderheit erfahren und auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind″, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerks Georg Austen, wie es in einer Mitteilung des Bonifatiuswerks heißt. Das Bonifatiuswerk als Hilfswerk für den Glauben″ setzt sich dafür ein, Katholiken, die in der Diaspora leben, in ihrem Glauben zu stärken und das Erleben von Glaubensgemeinschaft zu ermöglichen.

Bei der traditionellen Kollekte zum Diaspora-Sonntag wurden im Bistum Osnabrück 32 000 Euro gesammelt. Erstkommunionkinder und Firmbewerber sammelten 38000 Euro und 19 000 Euro für Kinder und Jugendliche in der Diaspora. Im Bistum Osnabrück unterstützte das Bonifatiuswerk Bauprojekte mit 80 000 Euro, die Kinder- und Jugendseelsorge mit 21 500 Euro und Projekte der Glaubenshilfe mit 95000 Euro.
Autor:
pm


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