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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit dem Finger auf dem Turbo-Knopf
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke veranstalten Ferientrainingscamp auf der E-Kart-Bahn im Nettedrom
Artikel:
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Originaltext:
Zwei Tage lang hatten zwölf Jungen zwischen 10 und 13 Jahren die E-Kart-Bahn am Nettebad fast ganz für sich allein: In einem Ferientrainingscamp der Stadtwerke erhielten sie ein professionelles Fahrtraining. Die besten von ihnen durften am Ende in den Erwachsenen-Modus″ wechseln.

Osnabrück. Je nach Alter des Fahrers gibt es drei Geschwindigkeitsstufen, erklärte Trainerin Joana Brenner. Bei den Acht- bis Neunjährigen werde die Motorleistung stark gedrosselt, bei den Zehn- bis Vierzehnjährigen schon etwas weniger. Danach gelte der Erwachsenen-Modus″. Aber natürlich gibt es auch ungeübte Fahrer im Erwachsenenalter, die damit nicht zurechtkommen″, so die erfahrene Kart-Pilotin. Dann werde die Geschwindigkeit von den Aufsichtspersonen manuell gedrosselt.

Variato (11) aus Melle durfte als einer der wenigen Teilnehmer (angemeldet hatten sich nur Jungen) gleich zu Beginn des Trainings auf volle Power umschalten. Der selbstbewusste Junge mit eigener Rennmontur und Profi-Helm fährt regelmäßig auf der Kartbahn in Werther. Auch mit den E-Karts im Nettedrom hatte er sehr schnell den Bogen raus. Im Erwachsenen-Modus hat man eine höhere Drehzahl″, erklärte er, und man kann den Boost-Button drücken, der für ein paar Sekunden noch einmal drei kW Zusatzleistung bringt.″ Davon machte Variato beim Qualifying vor dem Abschlussrennen reichlich Gebrauch, sodass er das Feld von hinten aufräumte und schließlich aus der Poleposition starten durfte.

Verschiedene praktische Fahr-, Start- und Überholübungen sowie Theorieunterricht zu Bahnregeln und Flaggensignalen nahmen E-Kart-Bahnleiter Michael Schrey und Joana Brenner mit den Jungen durch. Sicherheit steht immer im Vordergrund″, betonte Schrey.

Zur Erholung nach dem Training hatten alle Teilnehmer an beiden Trainingstagen freien Eintritt im Nettebad. Das haben wir auch gern genutzt, gerade bei dem verregneten Wetter″, erklärte Mutter Sigrid Höwekenmeier, die ihren beiden Söhnen Jakob (10) und Simon (12) beim Fahren zusah. Bislang hätten sie die relativ hohen Preise der E-Kart-Bahn abgeschreckt. Als sie aber von dem Trainingscamp-Angebot für 99 Euro erfuhr, buchte sie zwei Tickets für ihre Söhne. Dafür bekommt man hier schon eine Menge geboten.″

Alle Junior-Fahrer erhielten am Ende des Trainingscamps ein Zertifikat und eine Freikarte für das Nettedrom. Wer es noch nicht in den Erwachsenen-Modus geschafft hatte, bekommt so noch einmal ausreichend Gelegenheit zum Üben.

Bildtexte:
Variato (11) aus Melle ist schon ein kleiner Kartprofi.
Nachwuchs-Rennfahrer unter sich: Zum Trainingscamp hatten sich nur Jungen angemeldet.
Ein letzter Sicherheitscheck, bevor die Elektromotoren gestartet wird.
Auf der 470 Meter langen Strecke gilt es, die Ideallinie zu treffen, um eine möglichst gute Zeit herauszufahren.
Fotos:
Thomas Osterfeld
Autor:
Regine Bruns


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