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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Internationales Rap-Projekt
Zwischenüberschrift:
Deutsche, belgische und litauische Jugendliche nehmen an einem einzigartigen Programm teil
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Osnabrücker Haus der Jugend läuft ein einzigartiges Projekt, das Jugendliche aus verschiedenen Ländern aus den Bereichen Musik und Film zusammenbringt.

Osnabrück. Seit dem 23. Juli nehmen 28 junge Leute zwischen 12 und 20 Jahren, aus Osnabrück und ganz Deutschland, Belgien und Litauen an dem Projekt Rap and Act″ teil. Eine Woche lang produzieren junge Rapper und Filmemacher in Workshops eigene Musik und Videos. Mit Unterstützung des Hauses der Jugend haben sie ihre eigenen Studios und Medienzentren gebaut. Laut dem Sozialarbeiter Mirko Harmel, einem der Organisatoren der Veranstaltung, ist das Ziel des Projekts, dass die Leute eine tolle Woche erleben und neue Einblicke bekommen. Dabei entstehen richtige internationale Freundschaften.″

Schon nach der Hälfte des Programms sind alle Teilnehmer zufrieden. Ich finde es ganz gut″, sagte Veronika Kashina, eine 15-jährige Teilnehmerin. Hier gibt es nette Leute. Wir können uns gut unterhalten.″

Rap and Act″ 2017 folgt auf eine Veranstaltung, die im Sommer 2016 im belgischen Eupen stattfand. Die Teilnehmer waren damals so begeistert, dass sie unbedingt eine Neuauflage wollten. Laut Mirko Harmel waren die Wartelisten sowohl für die deutschen Teilnehmer als auch für die belgischen seit einem halben Jahr voll, und viele Teilnehmer aus dem letzten Jahr sind in dieser Woche wieder dabei. Wobei sich diesmal auch sieben litauische Jugendliche als Filmemacher betätigen in der Hoffnung, dass Rap and Act″ 2018 erneut stattfindet und junge Leute aus noch mehr Ländern dabei sein werden.

Die Teilnehmer befassen sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Europa. Identität, Integration und Inklusivität seien dabei wichtige Stichwörter, sagt die Leiterin der Act″-Gruppe, Meryem Simsek. Die Begegnung untereinander wird gefördert, indem wir Interviews machen wir nehmen die Kamera als Ausrede, Fragen zu stellen. Was für den einen ganz normal und alltäglich scheint, ist für den anderen vielleicht total interessant, und so lernt man auch, die eigene Sicht ganz neu zu erkennen.″

Für Felix van Beuse, Leiter der Rap″-Gruppe, betrifft die Frage Inklusivität nicht nur den internationalen Aspekt. Es macht Sinn, Leute sehr unterschiedlicher Herkunft und sozialer Strukturen zusammenzubringen. Wir haben zum Beispiel Leute von der Förderschule und andere vom Gymnasium″, sagt er.

Das ganze Projekt endet mit einem Konzert am Freitag im Haus der Jugend. Dabei werden die Arbeiten aller Teilnehmer gezeigt und nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Französisch gerappt. Der Eintritt ist frei.

Bildtext:
Probe im selbst gebauten Studio: Felix van Beuse (links) arbeitet mit Leon Wenker an einem Rap-Lied.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Elizabeth Rushton


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